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Interview mit Albert Knoll

Süddeutsche Zeitung am 11.01.2018

Zur Petition, das der Bundestag den "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" am 27. Januar im Jahr 2019 den homosexuellen Verfolgten widmen soll.

Artikel: "Die Überzeugung war, dass die Gefahr von der männlichen Sexualität ausgeht"

http://www.sueddeutsche.de/politik/interview-am-morgen-die-ueberzeugung-war-dass-die-gefahr-von-der-maennlichen-sexualitaet-ausgeht-1.3821631

Maybe devotion is the only thing I can offer you

   

In der aktuellen Ausgabe der Texte zur Kunst (Ausgabe 108, Dezember 2017, Seite 169 - 177) beschäftigt sich Philipp Gufler in der Bilderstrecke "Maybe devotion is the only thing I can offer you" mit der Postersammlung des forums homosexualität münchen e.V..


 

Medaille „München leuchtet“ in Gold für Albert Knoll

In Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Erinnerungsarbeit im Bereich der schwul-lesbischen Geschichte hat die Stadt München Albert Knoll mit der Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Gold ausgezeichnet. Bürgermeister Josef Schmid überreichte Knoll die Medaille jetzt im Rathaus.

„Mit Ihrem herausragenden ehrenamtlichen Engagement in der Erinnerungsarbeit, insbesondere für die Zeit des Nationalsozialismus, sowie in der Gleichstellungspolitik haben Sie sich um die LGBTI-Community verdient gemacht“, würdigte Schmid bei der Verleihung der Medaille Knolls jahrzehntelangen Einsatz.

Bereits Ende der 1970-er Jahre engagierte Knoll sich in der Schwulenbewegung. Er war im ersten Schwulenzentrum, der „Schwulen Teestube“, aktiv. Seit 1997 ist der Historiker als Archivar an der KZ-Gedenkstätte Dachau tätig. Neben seiner täglichen Archivarbeit hat er dort die Geschichten schwuler und lesbischer Opfer des NS-Regimes erforscht und seine Ergebnisse immer wieder in Veröffentlichungen publik gemacht.

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Wir freuen uns sehr und sagen immer wieder Danke, Albert für Dein langjähriges Engagement und Erinnern. 

 

Neue Veröffentlichung des forum: Lebensgeschichte

Kirsten Nilsson: Vom Hitlerjungen zur Domina. Ein transsexuelles Leben im 20. Jahrhundert

Das forum homosexualität münchen e.V. erweitert sein Spektrum: Die erste Publikation mit einem Trans-Thema ist bei uns erschienen. Forum-Mitarbeiterin Linda Strehl erarbeitete über ein Dreiviertel Jahr lang gemeinsam mit der Autorin Kirsten Nilsson deren außergewöhnliche Lebensgeschichte.

Kirsten Nilsson wurde 1931 als Karl Erick Böttcher in einem beschaulichen Dorf in der Mark Brandenburg geboren. Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs 1945 floh die Familie vor der Roten Armee aus Küstrin nach Oberbayern, wo Karl Erick zunächst Damenfriseur, dann Kostümschneider lernte. Im München der Nachkriegszeit studierte er Schauspiel und Tanz, tauchte in die Schwulenszene ein und arbeitete beim Zirkus in England und der Schweiz, bevor er als „Sylvia“ Ende der 50er Jahre seine Berufung als „Damenimitator“ in den Travestie-Clubs von München, Berlin und Hamburg fand.

1964 unterzog sich Kirsten als einer der ersten Transsexuellen in Deutschland einer riskanten geschlechtsangleichenden Operation in Marokko und setzte erfolgreich eine Vornamensänderung durch.

Kirsten trat als Tänzerin und Sex-Star in den Erotik-Theatern von St. Pauli auf, besaß eigene Bars und Strip-Lokale, arbeitete auf dem Strich und führte ein Leben auf der Überholspur, bis 1979 ein unvorhergesehenes Ereignis ihrer Karriere ein Ende bereitete und sie zwang, ihr Leben ganz von vorn zu beginnen.

Am Freitag, den 9. Februar, findet um 19 Uhr in der Lothringer13_FLORIDA, Kunstraum der Stadt München, eine Lesung und Filmvorführung zum Buch statt: Lothringer Str. 13 Rgb., 81677 München, www.lothringer13florida.org.

 


 

ISBN 3-935227-20-9
  156 Seiten, 10,- €
Zu bestellen hier: info@forummuenchen.org


 

Dienstag, 23. Januar 2018
18:30: Führung durch das Archiv des Forums

Kommende Veranstaltungen
Fr, 09.02. KIRSTEN NILSSON: Lesung und Filmvorführung
Sa, 03.03. Tag der Archive 2018
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Letzte Änderung: 11.01.2018 (JIO)