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Theo Kempf (1948-2018)


Wir trauern um Theo Kempf, der Anfang Oktober nach langer und schwerer Krankheit gestorben ist.

Theo war lange Zeit Mitglied im forum homosexualität münchen e.V. und hat unseren Verein mit seinen Ideen und Aktivitäten stets bereichert. Im Blick hatte er dabei immer, dass die alt gewordenen Lesben und Schwulen nur allzu schnell von der Community verdrängt und vergessen werden. Als Vorstand von Gay and Gray kämpfte er laut und vernehmbar dagegen an und erreichte doch einiges. Viele schwule Männer konnten von seinen Initiativen profitieren. Theo stellte auch eine Brücke zwischen unseren beiden Vereinen her und er war - solange es ihm gesundheitlich gut ging - unermüdlicher Kontaktmann zu den Szenekneipen. Wir werden seine herzliche und offene Art vermissen, mit der er uns alle immer wieder daran erinnerte, dass die queere Community Licht- und Schattenseiten hat.

Foto: Albert Knoll


 

CSD-Poster gesucht

Wir möchten in unserem Posterarchiv die Sammlung von CSD-Postern vervollständigen. Gesucht werden alle Jahrgänge und alle Formate. Wer noch welche zuhause und abzugeben hat, bitte melden - besten Dank!

Homosexuelle Häftlinge in Dachau und Ausschwitz - Erfahrungen in der Vermittlungsarbeit

1. Oktober 2018, Beginn: 19:00

Seit 1989 bemüht sich der niederländisch-deutsche Historiker und Schriftsteller Lutz van Dijk darum, dass auch in der Gedenkstätte Auschwitz an die homosexuellen Opfer erinnert wird. 2017 konnte er die erste offizielle Fortbildung für die dortigen Guides durchführen. Im gleichen Jahr erschien nach 26 Jahren erstmal auch die polnische Übersetzung seines Buches "Verdammt starke Liebe" über den Polnischen homosexuellen Häftling Stefan T. Kosinski (1925-2003). Ein Durchbruch? Auch in der Gedenkstätte Dachau ging es nicht von selbst. Doch hier ist ein Erinnern inzwischen unübersehbar: Albert Knoll, Mitarbeiter der Gedenkstätte seit 1977 berichtet über den schwierigen Weg bis zur Aufstellung des Rosa-Winkel-Gedenksteins im Museum.

TreffpunktBesucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau
Uhrzeit:      19 Uhr, Dauer: ca 90 Minuten
Eintritt:       frei

 

QUEER ARCHIVES INSTITUTE

17. September 2018, Beginn: 19:00

Künstlergespräch mit Karol Radziszewski, Gründer des QAI und Herausgeber des DIK Fagazine

Das Queer Archives Institute ist eine unabhängige Organisation, die sich der Erforschung, Sammlung, Digitalisierung, Präsentation, Analyse und künstlerischen Interpretation von queeren Archiven mit einem besonderem Schwerpunkt auf Mittel- und Osteuropa widmet. Das QAI wurde im November 2015 von Karol Radziszewski gegründet und ist ein langfristiges Projekt, das mit Künstler*innen, Aktivist*innen und Akademiker*innen zusammenarbeitet.

Karol Radziszewski lebt in Warschau, Polen, wo er nach seinem Studium an der Kunstakademie 2005 das DIK Fagazine gründete. In seinen Worten ist es „das erste Magazin aus Osteuropa, das sich mit dem Thema Männlichkeit und Homosexualität im breiten Kontext von Kultur und Kunst auseinandersetzt“. Neben Polen schreibt Karol darin unter anderem über Rumänien, Estland, Lettland, Serbien, Tschechien und Ungarn vor dem Ende der Sowjetunion. Die bisherigen zwölf Ausgaben des DIK Fagazine berichten über Cruising-Bereiche, schwule Nacktstrände, Zines und die ersten Reaktionen auf die Anfänge der AIDS-Epidemie im früheren sogenannten Ostblock sowie über aktuelle Ereignisse in Polen. Wir zeigen Ausschnitte aus Gesprächen, die Karol mit Zeitzeug*innen führte. Im Anschluss findet eine Diskussion mit Philipp Gufler, Künstler und Mitglied des forum homosexualität münchen, statt.

Die Veranstaltung in englischer Sprache ist eine Kooperation von Lothringer13_Florida und dem forum homosexualität münchen e.V.

  

LOTHRINGER13_FLORIDA

Lothringer Straße 13, RGB, 81667 München

Abbildung: AIDS series von Radziszewski

Buchpräsentation im Sub

12. Juli 2018, Beginn: 19:30

Kirsten Nilsson, geboren 1931 als Karl Erick Böttcher in der Mark Brandenburg, sollte ein bewegtes Leben führen. 1945 aus Küstrin nach Oberbayern geflohen lernte er Damenfriseur und Kostümschneider, studierte im München der Nachkriegszeit Schauspiel und Tanz, tauchte in die Schwulenszene ein und arbeitete beim Zirkus, bevor er Ende der 50er Jahre als Sylvia seine Berufung als Damenimitator in den Travestie-Clubs von München, Berlin und Hamburg fand. 1964 unterzog sich Kirsten als eine der ersten in Deutschland einer riskanten, geschlechtsangleichenden Operation in Marokko. Sie trat als Tänzerin und Sex-Star in den Erotik-Theatern von St. Pauli auf, besaß eigene Bars und Strip-Lokale und arbeitete auf dem Edelstrich. Kirsten starb im Juli 2017.

Die Lesung aus der 2017 im Forum Homosexualität München erschienenen Lebensgeschichte präsentiert Stationen aus Kirstens bewegtem Leben, eine Filmcollage des Künstlers Philipp Gufler setzt sich mit Kirstens Biografie auseinander.

Es lesen Sabrina Berndt und Caroline Sollacher, Moderation: Linda Strehl.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Sub Sub - Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V. und forum homosexualität münchen e.V.

Eintritt frei, Spenden willkommen.
Veranstaltungsort: Sub - Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V., Müllerstr. 14, 80469 München, Tel. 089/8563464-00

 

Vernissage der Ausstellung: We are part of culture

12. bis 25. Juli 2018
Beginn: 19:00

WE ARE PART OF CULTURE - Großer Bahnhof für LGBTTIQ*

Die Kunstausstellung WE ARE PART OF CULTURE zeigt über 30 LGBTTIQ*-Persönlichkeiten von der Antike bis heute, die unsere Gesellschaft, unsere Kultur nachhaltig geprägt haben. 

Foto: We are part of culture, Gruppenbild

Die Portraits der Persönlichkeiten wurden von national und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern in unterschiedlichsten Stilrichtungen speziell für die Ausstellung geschaffen. WE ARE PART OF CULTURE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Bundeszentrale für politische Bildung.

Wir danken allen Organisatoren für diese gelungene Ausstellung und Vernissage!

Grußwort des Vereins forum homosexualität münchen e.V.:

Liebe Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „We are Part of Culture“,

ich freue mich sehr, heute Abend hier in meiner Funktion als
Vorstandsmitfrau des Münchner Kultur- und Geschichtsvereins
„forum homosexualität münchen e.V. - Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur“ an dieser Ausstellungseröffnung teilnehmen zu dürfen.
Lassen Sie uns gemeinsam eine kurze historische Zeitreise unternehmen:

1893 - Die Frauenrechtlerin und Aktivistin Anita Augspurg, Gründerin des bekannten Münchner Fotoateliers „Elvira“, nimmt von diesem Bahnhof den Zug Richtung Zürich, um sich an der dortigen Universität für ein Jurastudium einzuschreiben.
Als promovierte Juristin kehrt sie 1897 nach München zurück und wird sich über Jahrzehnte zusammen mit ihrer Lebenspartnerin Lida Gustava Heymann unermüdlich für die Frauenrechte einsetzen und als Pazifistin vor Krieg und dem aufkommenden Nationalsozia-lismus warnen. 1921 - als Hanna Höch, Künstlerin, Dadaistin und Miterfinderin der Fotocollage, sich nach schweren Jahren endlich von Raoul Hausmann trennte, beschloss sie, von München nach Venedig und von dort weiter nach Rom zu Fuss zu gehen. Es ist davon auszugehen, dass sie, mit dem Zug am Münchner Bahnhof ankommend, hier ihre Wanderung über die Alpen begann.

Wie oft werden wohl die Mitglieder der berühmten Familie Mann hier an diesem Bahnhof angekommen und von hier auch abgefahren sein? Zuletzt am 10. Februar 1933, als Thomas Mann mit einem Teil seiner Familie zu einer europaweiten Vortragsreihe aufbrach und aufgrund der inakzeptablen Entwicklungen in Nazi-Deutschland nicht mehr nach München zurückkehrte.

Ganze 50 Jahre später, in den 1980er Jahre, im nahen und fuss-läufigen Glockenbachviertel, wohnte zeitweise Freddie Mercury. Der Frontmann der Rockband Queen fühlte sich in der Gay-Szene Münchens mehr als wohl. München war für ihn unkompliziert und er konnte hier „so leben und laufen wie er wollte“. Viele der hier in der Ausstellung vorgestellten Persönlichkeiten, verbindet in ihrer Biographie etwas mit München, nicht nur die von mir soeben Genannten. Die Schauspielerin Therese Giehse z. B., ein echtes Münchner Kindl, begrüßt sie auf der Einladung zu dieser Ausstellungseröffnung mit den Worten:

„Leben ist doch Veränderung. Die Situationen verändern sich, die Menschen, ihre Beziehungen zueinander. Man darf nichts erstarren lassen. Für ein Zusammenleben gibt es keine Regeln, keine vor-gegebenen Antworten.“

Therese Giehse und andere Held*innen der LGBTTIQ, nicht nur aus München und Bayern, finden Sie mit einem kurzen biographischen Steckbrief und Zitaten auch auf unserer Homepage.

Wir, das ist der Verein forum homosexualität münchen e.V. - Les-ben und Schwule in Geschichte und Kultur. Unser Verein wurde 1999 von kulturell und geschichtlich interessierten Lesben und Schwulen gegründet, die die Geschichte der Bewegung lebendig halten möchten. Wir veranstalten interessante Stadtführungen, Vorträge und Lesungen zu lesbischen, schwulen und transsexuellen Themen und veröffentlichen in eigenen Publikationen Forschungsergebnisse und Dokumente zu historischen und aktuellen LGBTTIQ-Themen. Der Verein unterhält ein umfangreiches Archiv und eine fachspezifische Bibliothek. Wir kooperieren und sind bestens vernetzt mit Institutionen der Münchner Szene sowie städtischen und überregionalen Trägern. Mein besonderer Dank gilt hier auch dem Kulturreferat der Stadt München, das unsere Arbeit seit vielen Jahren unterstützt.

In den bereits erwähnten Steckbriefen auf unserer Homepage stellen wir Menschen vor, die uns einer Erwähnung wert sind: lebende und bereits verstorbene, aus Bayern stammende oder anderswo beheimatete, berühmte und nicht berühmte, künstlerisch oder politisch tätige Frauen und Männer, lesbisch, schwul, transgender. Und in unserer Publikationsreihe „Lebensgeschichten“ würdigen wir in Einzelbiographien außergewöhnliche Schicksale und Lebensläufe und das spannt für uns den inhaltlichen Bogen zur heutigen Eröffnung der Ausstellung „We are Part of Culture“.

Natürlich freuen wir uns sehr über dieses engagierte Projekt 100 % MENSCH und die hier in dieser Ausstellung vorgestellten Persön-lichkeiten, Aktivist*innen und vor allem gleich- und/oder mehrge-schlechtlich liebenden Menschen, der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Trans- und Intersexuellen.

Bitte nehmen Sie sich Zeit und besuchen Sie diese Ausstellung, verweilen Sie und erzählen Sie Ihren Familien, Arbeitskolleg*innen und Freund*innen davon. Salopp gesagt, das ist wirklich ganz großer Bahnhof hier. Vielen vielen Dank an die Macher*innen und Unterstützer*innen für diese wunderbare Ausstellung, das innovative Konzept und diese Message, welche ich ganz persönlich um ein kleines Detail ergänzen möchte: „Yes, we are Part of Culture“.

Für den Vorstand, Siri Kuminowski.

 

 

Führung durch das Archiv des forum homosexualität münchen e.V.

10. Juli 2018, Beginn: 18:00

Über 2800 Bücher, über 8500 Zeitschriftenexemplare, außerdem Poster, Flyer, DVDs, T-Shirts, Buttons und, und, und ... das Archiv des Forums hat viel zu bieten! Im Rahmen der PrideWeek 2018 führen wir durch unsere Räume, stellen die gesammelten Materialien aus dem schwulen und lesbischen Leben der letzten Jahrzehnte vor und freuen uns über interessante Gespräche zur zukünftigen Aufbereitung und Verwendung.


Bitte um vorherige Anmeldung unter: info@forummuenchen.org oder 0 89/23 26 97 94
Ort: fhm e.V., Bayerstr. 77a, Rgb III, 3. Stock, Treppenhaus nicht rollstuhlgerecht


Beginn: 18 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde
Eintritt: frei, Spenden willkommen!

Various Voices München 2018

9. Mai bis 13. April 2018

Das 14. LGTBI* Chorfestival Various Voices findet nach 19 Jahren endlich wieder in München statt!

Fast 100 Chöre mit 2600 Teilnehmer_innen und ein buntes Rahmenprogramm sorgen für vielfältige und spannende Unterhaltung im Gasteig, am Odeonsplatz und am Starnberger See.

Mehr Informationen zu Programm und teilnehmenden Chören gibt es auf der Website.

Übrigens: Es werden noch Helfer_innen und Bettenplätze gesucht. Email an volunteer@various-voices.de

Various Voices 2018 München is the 14th European LGBTI* Choir Festival. From 9th to 13th May 2018 about 100 choirs with 2700 singers from 19 countries will perform in the Gasteig in München.

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF)

26. März 2018, Beginn: 19:00

Im Rahmen der Veranstaltungen rund um den Weltfrauentag findet am Montag, 26.03.2018 um 19.00 Uhr in der Seidlvilla in München-Schwabing folgende Veranstaltung statt:  

Ein archivpolitisches Streiflicht zu feministischer Forschung, Frauenbewegung und Digitalisierung. Coming soon: Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF).

Die Aufbewahrung, Erschließung und die Arbeit mit den historischen Zeugnissen und Spuren feministischen Widerstandes - der frühen (ersten) wie auch der sogenannten zweiten Frauen-/Lesbenbewegung ab den 1970er Jahren - findet kaum auf etablierten Foren statt. Sie wird nach wie vor in verteilten Netzwerkstrukturen bundesweit geleistet. Zum Kampf um die Rettung von Archivmaterial kommt seit einigen Jahren nun auch der digitale Umbruch hinzu. Digitalisierung ist einerseits Chance, schafft andererseits aber auch erinnerungspolitische Zugzwänge und wirft neue Fragen auf, z. B. wie eine feministische Archivpolitik in digitalen Zeiten durchgeführt werden soll.   Diesen Fragen spüren die beiden Wissenschaftlerinnen Petra Gehring (Philosophin, TU Darmstadt) und Sabine Balke Estremadoyro (Soziologin, Vorstand i.d.a.-Dachverband deutschsprachiger Frauen-/ Lesbenarchive) nach. Sie stellen in dieser Veranstaltung auch das Digitale Deutsche Frauenarchiv vor. Ein Internetportal zur Frauenbewegung, über das zentral auf die Bestände von ca. 40 deutschsprachigen Frauen-/ Lesbenarchiven, -bibliotheken und -dokumentationsstellen zugegriffen werden kann. Das Digitale Deutsche Frauenarchiv wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und wird im September 2018 im Rahmen einer Festveranstaltung online gehen.

Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend sowie der Münchner Regenbogen-Stiftung gefördert.


Eintritt frei, Spenden willkommen.  
Veranstaltungsort: Seidlvilla, Zenzl Mühsam Raum, Nikolaiplatz 1b, 80802 München

Frauen in Bewegung - Frauenliebende Frauen vorneweg!

21. März 2018, Beginn: 19:00

Frauen in Bewegung
Frauenliebende Frauen vorneweg!
Wir laden zu einer geschichtlichen Reise durch die
Frauen-/Lesbenbewegung mit Vortrag,
Dokumentarfilm und gemeinsamem Gespräch.
Ein Abend im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Kulturreferats
der Landeshauptstadt Mu?nchen zum Internationalen Frauentag 2018
und zum 100-jährigen Geburtstag des Frauenwahlrechts.
Wann? Mittwoch, den 21. März 2018
von 19:00 bis 21:30 Uhr
Wo? Münchner Aids-Hilfe/Studio,Lindwurmstr. 71, München (Innenhof)
Wer? Forum Homosexualität www.forummuenchen.org und rosaAlter www.rosa-alter.de


Eure Gastgeberinnen:
• Susanne Wosnitzka (Musikwissenschaftlerin
mit Schwerpunkt Komponistinnen-,
Frauen- und Lesbengeschichte)
• Christine Schäfer (Forum Homosexualität)
• Sabine Holm (LesbenSalon)
• Zara Pfeiffer
(Gleichstellungsstelle für Frauen der LH München)
• Stefanie Vogel (rosaAlter)


Wir freuen uns auf einen bewegten Abend!
Die 1. Frauenbewegung Ende des 19. Jahrhunderts kämpfte fu?r Bildung und
das Wahlrecht fu?r Frauen. In den so genannten Goldenen 1920-er Jahren
entstand eine Emanzipationsbewegung von homosexuellen Frauen und
Männern. Schon Anfang der 30er- Jahre wurden diese Strukturen von den
Nationalsozialisten wieder zerschlagen, homosexuelle Frauen und Männer
verfolgt. In der Nachkriegszeit formierte sich nach und nach gesellschaftlicher
Widerstand gegen die traditionelle Geschlechterrollenzuschreibung.
Daraus entwickelte sich in den 70er-Jahren die 2. Frauenbewegung mit
autonomen Strukturen (wie beispielsweise Frauenbuchläden).
Frauenliebende Frauen outeten sich zum 1. Mal
in der Geschichte als Lesben.
Wie positionieren sich Lesben heute angesichts der
Vielfalt gesellschaftlicher Möglichkeiten wie dem
Slutwalk und der #MeToo Bewegung?

Weltfrauentag 2018: Archivführung im Forum

20. März 2018, Beginn: 18:30

 

Archiv- und Bibliotheksführung durch den „Raum für Lesbengeschichte“

Ein Einblick in das lesbische Leben der letzten Jahrzehnte. Über 2500 Bücher, ebenso viele Zeitschriften, außerdem Poster, Flyer, DVDs, T-Shirts, Buttons und vieles mehr entdecken. 

Eintritt: frei, Spenden willkommen
Veranstalter: forum homosexualität münchen e. V. 

Barrierefreiheit: nein

Werkstattkino: Philipp Gufler und Tejal Shah

18. März 2018, Beginn: 15:00

 

INDEPENDENT ARTFILMS JKF zeigt:

Philipp Gufler – Der Körper, der Spiegel, die Fliegen (30 Min., dt.)
und
Tejal Shah – The Incidental Self (25 Min., engl.)

Beide Künstler_innen beschäftigen sich mit Fragen von Körperlichkeit, binären vergeschlechtlichen Zuordnungen und wie diese auch immer wieder aufgebrochen, in Frage gestellt werden können.

Zu den Filmen siehe auch: http://www.independentartfilms.eu/index.html


Philipp Gufler wird aus seinem Buch Indirekte Berührung lesen, anschließendes Gespräch ist willkommen.

Ort: Werkstattkino,
Fraunhoferstr. 9, München

Eintritt: 5,00 €

Intergenerationale lesbische Lesung

11. März 2018, Beginn: 16:00

Weltfrauentag 2018 "Macht es öffentlich!" Intergenerationale lesbische Lesung und Austausch zu lesbischem Leben in München Im Buch „Zwischen Nachkriegsfrust und Aufbruchslust…“ schildern sieben Lesben der Jahrgänge 1930 bis 1941 ihr Leben in der Nachkriegszeit und während der Frauen-Lesbenbewegung in München und der damaligen BRD. Jüngere Lesben lesen Auszüge aus den Biografien und diskutieren mit Zeitzeuginnen und Publikum. Mit Kaffee und Kuchenbuffet. Bitte Lieblingstasse mitbringen.
So, 11.03.18, 15:30 Uhr Einlass, Beginn 16 Uhr
Ort: LeTRa Zentrum, Angertorstr. 3 (UBahn Sendlinger Tor) Eintritt: frei, Spenden willkommen.
In Kooperation mit MiLes

Führung im NS-Dokumentationszentrum

4. März 2018, Beginn: 14:00

 

Verfolgungsgeschichte von Lesben und Schwulen

Die Münchner Regenbogen-Stiftung bietet zusammen mit dem forum homosexualität münchen e.V. Führungen im NS-Dokumentationszentrum an.

Der Schwerpunkt der Führungen liegt auf der Verfolgungsgeschichte von Lesben und Schwulen im Nationalsozialismus.


Sonntag, 4. März 2018, 14 - 16 Uhr

Kontakt:
Münchner Regenbogen-Stiftung, c/o Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
089 233-25535
kgl.dir@muenchen.de

Tag der Archive 2018

3. März 2018, Beginn: 14:00

Samstag 3. März Tag der Archive 2018

 Führung durchs Archiv des forum homosexualität münchen e.V.
Über 2500 Bücher, 8000 Zeitschriften, 650 Poster, außerdem Flyer, DVDs, T-Shirts, Buttons und, und, und ... das Archiv des Forum hat viel zu bieten!
Im Rahmen des alle zwei Jahre bundesweit stattfindenden Tag der Archive führen wir durch unsere Räume, stellen die gesammelten Materialien aus dem schwulen und lesbischen Le-ben der letzten Jahrzehnte vor und freuen uns über eine interessante Gespräche zur zukünf-tigen Aufbereitung und Verwendung.
Ort: forum homosexualität e.V., Bayerstr. 77a, Rgb III, 80335 München (Karte)
Beginn: 3. März um 14.00 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde
Eintritt: frei 
Spenden für den Verein forum homosexualität münchen e.V. sind willkommen.
Der Zugang zum Forum ist nicht barrierefrei.

KIRSTEN NILSSON: Lesung und Filmvorführung

9. Februar 2018, Beginn: 19:00

Ein transsexuelles Leben im 20. Jahrhundert

Kirsten Nilsson, geboren 1931 als Karl Erick Böttcher in der Mark Brandenburg, 1945 aus Küstrin nach Oberbayern geflohen, lernte Damenfriseur und Kostümschneider, studierte im München der Nachkriegszeit Schauspiel und Tanz, tauchte in die Schwulenszene ein und arbeitete beim Zirkus, bevor er als „Sylvia“ Ende der 50er Jahre seine Berufung als „Damenimitator“ in den Travestie-Clubs von München, Berlin und Hamburg fand. 1964 unterzog sich Kirsten als eine der Ersten in Deutschland einer riskanten geschlechtsangleichenden Operation in Marokko. Sie trat als Tänzerin und Sex-Star in den Erotik-Theatern von St. Pauli auf, besaß eigene Bars und Strip-Lokale und arbeitete auf dem Edelstrich. Kirsten starb im Juli 2017.

Die Lesung aus der 2017 im forum homosexualität münchen e.V. erschienenen Lebensgeschichte präsentiert Stationen aus Kirstens bewegtem Leben. Philipp Gufler zeigt eine Filmcollage und einen neuen Quilt, in denen er sich mit Kirstens Biografie auseinandersetzt.

Moderation: Linda Strehl
Es lesen: Sabrina Berndt und Caroline Sollacher

Auch für anspruchsvolle Gäste 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Lothringer13_Florida und dem forum homosexualität münchen e.V. – Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur.

Ort: Lothringer13Florida  Lothringerstr. 13 RGB 81667 (Karte)
Beginn: 19:00
Eintritt frei  Spenden für den Verein forum homosexualität münchen e.V. sind willkommen

Führung durch das Archiv des Forums

23. Januar 2018, Beginn: 18:30

Führung durch das Archiv des Forums   Über 2500 Bücher, 8000 Zeitschriften, 650 Poster, außerdem Flyer, DVDs, T-Shirts, Buttons und, und, und ... das Archiv des Forums hat viel zu bieten! Wir führen durch unsere Räume, stellen die gesammelten Materialien aus dem schwulen und lesbischen Leben der letzten Jahrzehnte vor und zeigen, wie sie genutzt werden können.  

Ort: forum homosexualität münchen e.V., Bayerstr. 77a, Rgb. III, 80335 München (Karte)
Beginn: 18.30 Uhr Dauer: ca. 1 Stunde telefonische Anmeldung bis 18.01.2018
unter 089/23 26 97 94 oder info@forummuenchen.org erbeten. 
Der Zugang zum Forum ist nicht barrierefrei.

Lesung mit Harry Raymon

5. November 2017, Beginn: 16:00

 

Die Stadt Kirchberg lässt Stolpersteine verlegen.

Im Rahmenprogramm findet eine Lesung "Einmal Exil und zurück" und Interview mit dem Autor und Kirchberger Zeitzeugen Harry Raymon statt.

Ort: Aula der Kooperativen Gesamtschule, in Kirchberg, Hunsrück.

I WANNA GIVE YOU DEVOTION

6. September bis 4. Oktober 2017
Beginn: 19:00

6. September - 4. Oktober 2017

Vernissage, 6. September 19 Uhr 
Begrüßung Albert Knoll, Vorstand forum homosexualität münchen e.V.

Kurzfilm-Screening, 20. September 19 Uhr

Finissage und Filmscreening, 4. Oktober 19 Uhr 
Mit „Kaliarda“ (2014, 57 Min.) von Paola Revenioti und einer einführenden Lesung von
Gufler aus seinem neuen Künstlerbuch „Indirekte Berührung“.
Im Anschluss legt DJ Problemi auf.

Im Zentrum von Philipp Guflers Ausstellung „I wanna give you devotion“ steht die Poster- und Videosammlung des nselbstorganisierten Archivs forum homosexualität münchen e.V., in dem der Künstler seit 2013 Mitglied ist.

Zur Ausstellung hat Gufler 29 Künstler*innen und Kollektive eingeladen, die Postersammlung zu befragen, zu erweitern und zu aktualisieren. Diese Weiterschreibungen werden zusammen mit historischen Postern der Sammlung gezeigt, wodurch ein dichtes Geflecht aus aktuellem und historischem Material entsteht. Die Videoarbeit „Schemata #01 (I wanted to give you devotion)“ von Philipp Gufler, Byron Kalomamas und Angela Stiegler spinnt die Verknüpfungen weiter: Archivmaterial trifft auf Youtube-Clips, (Künstler-) Filme von Chantal Akerman, Jean Genet und Pedro Almodóvar auf Popkultur, Gusti vom Ochstengarten auf Britney Spears und Spots der Deutschen AIDS-Hilfe auf Songtexte. Es entsteht ein Archiv der Gefühle, persönlicher Erfahrungen, politischer Kämpfe und des Begehrens, das die Geschichte in die Gegenwart zieht: aktuelle Diskriminierungen und Ausgrenzungen zeigen sich genauso wie das ungestillte Begehren für nicht-normative Lebensformen.

Mit neuen Postern von Muriel Aichberger, Tabea Blumenschein, Virág Bogyó, Johannes Büttner, Cinenova Working Group, Fernando Corona, Stephan Dillemuth, Holger Dreissig, Johannes Fedisch, Philipp Gufler, Hammann von Mier, Leo Heinik, Vera Hofmann, Richard John Jones, Isaac Julien, Byron Kalomamas, Chris Kraus, Kriwet, Lothringer13_Florida, Sands Murray-Wassink, Gyula Muskovics, Anna McCarthy, Mirja Reuter, Paola Revenioti, Barbara Spiller, Angela Stiegler, Evelyn Taocheng Wang, Maria VMier, Raphaela Vogel und dem XPatch Collective.

Zur Ausstellung erscheint das gleichnamige Künstlerbuch als „Splitter 14“ mit Texten von Kerstin Stakemeier und Mitgliedern des Forums in Zusammenarbeit mit dem Hammann Von Mier Verlag.

Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Regenbogenstiftung und der Hannchen-Mehrzweck Stiftung.


PLATFORM
Kistlerhofstraße 70,  Haus 60,  3. Stock
81379 München

Öffnungszeiten: Mo - Fr 10:00 - 17:00 Uhr

Festakt zum 150. Jahrestag der Rede Karl-Heinrich Ulrichs

26. August 2017

Festakt zum 150. Jahrestag der Rede Karl-Heinrich Ulrichs auf dem Deutschen Juristentag in München und Jahrestagung des Fachverbands Homosexualität und Geschichte (FHG)

Zum 150. Mal jährt sich der Auftritt von Karl Heinrich Ulrichs am 29. August 1867 vor mehr als 500 deutschen Rechtsgelehrten auf dem Münchner Juristentag. Seine Forderung nach Straffreiheit gleichgeschlechtlicher Beziehungen war damals revolutionär. Ulrichs leistete einen wesentlichen Beitrag für eine rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung der Homosexuellen.

Ulrichs (1825- 1895), Gerichtsassessor im Königreich Hannover, wurde mit Berufsverbot belegt, als seine Homosexualität bekannt wurde. Er gilt als der Urvater der Homosexuellenbewegung und war Vorbild für Magnus Hirschfeld, der mit der Gründung des Wissenschaftlich Humanitären Komitees eine verstetigte emanzipatorische Homosexuellenvertretung  schuf. Vier Jahre nach Ulrichs Rede wurde 1871 der § 175 im Strafgesetzbuch verankert. Dessen Geschichte bis hin zur aktuellen Diskussion um eine Entschädigung der Opfer des bis 1994 gültigen Gesetzes, wird im Festakt thematisiert.

Geplantes Programm:

Freitag, 25. August
Ab 19:00 Eintreffen der TeilnehmerInnen der FHG-Tagung im Münchner Schwulenzentrum SUB, Müllerstr. 14. Empfang und gemeinsames Abendessen.

Samstag, 26. August
10:00 – 13:00 Tagung des FHG in den Seminarräumen des NS-Dokumentationszentrums, Briennerstr. 34.

 Vorträge:

  • Maria Bühner  (Kulturwissenschaftlerin, derzeit Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig): Im Aufbruch: Die Lesbenbewegung der DDR aus emotions- und körperhistorischer Perspektive
  • Raimund Wolfert (Skandinavist und freier Dozent in der Erwachsenenbildung, Mitarbeiter der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft), Berlin : Ernst Ludwig Driess. In der Tradition Magnus Hischfelds
  • Ariane Rüdiger (Freie Journalistin und Lektorin), München : Der  Münchner Arbeitskreis Lesben und Arbeit – ein Einblick in lesbische Befindlichkeiten „on the job“ in den frühen 1990er Jahren
  • Kirsten Plötz (Freie Historikerin und Geschäftsführerin des Queeren Netzwerks Niedersachsen (QNN) e.V.), Hannover : Zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts über Verfolgung und Diskriminierung im jungen Bundesland Rheinland-Pfalz
  • Matthias Gemählich (Promovend im Fach Geschichte an der Universität Mainz): Die Verfolgung von Homosexuellen in der NS-Zeit in Nürnberg

13:00 – 15:30    Mittagspause


15:30 – 17:30 Stadtrundgang auf den Spuren von Karl Heinrich Ulrichs,
                      Treffpunkt: Karl-Heinrich Ulrichs Platz
                       Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl,
                       Anmeldung bitte beim NS-Dokumentationszentrum
                       unter  veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de Telefon: 089-233-67015



19:00 – 21:00 Festakt zu Ehren von Karl Heinrich Ulrichs im Vortragssaal des NS-Dokumentationszentrums
Re-Enactment des Auftritts Karl-Heinrich Ulrichs vor 150 Jahren im Münchner Odeon durch Laienschauspieler, unterstützt durch eine Theatergruppe

Sonntag, 27. August
10:00 – 13:00 Mitgliederversammlung des FHG in den Räumen des forum homosexualität münchen, Bayerstr. 77a

Mahnmahlseröffnung

27. Juni 2017, Beginn: 18:00

 

Das am 20.11.2014 vom Stadtrat beschlossene Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen wird nun eröffnet!

Damit erhält die Bevölkerungsgruppe der Lesben und Schwulen erstmals ein eigenes Denkmal in München.
Derzeit laufen die Bauarbeiten in der Dultstraße / Ecke Oberanger auf Hochtouren.
Die Künstlerin Ulla von Brandenburg hat für den Erinnerungsort den Standort des heute nicht mehr vorhandenen Schwulenlokals „Schwarzfischer“ in der Dultstraße an der Ecke Oberanger gewählt. Der “Schwarzfischer” stand im Fokus der organisierten Homosexuellenverfolgen der Nationalsozialisten. Am 20. Oktober 1934 fand dort die erste großangelegte Razzia statt, mit der die systematische Verfolgung Homosexueller durch Polizei, Gestapo und Justiz einsetzte.

Das Mahnmal gestaltet sich als farbiges, ca. 70qm großes Bodenmosaik. Unterschiedlich große farbige Steine werden in Form eines Winkels angeordnet, der sich um die Ecke des Gebäudes Oberanger/Dultstraße legt. Das Kunstwerk reagiert damit nicht nur funktional bestmöglich auf den Ort, sondern bildet vor allem durch seine Betretbarkeit für die Passanten eine inhaltliche Tragweite aus. In zwei der farbigen Bodenplatten ist ein rosa Dreieck, das Schwule, und ein schwarzes Dreieck, das Lesben in Konzentrationslagern tragen mussten, eingelassen. Inhaltlich überzeugt das Kunstwerk durch mehrschichtige Lesbarkeit. Zum einen verweist es auf die Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen. Zum anderen kann der farbenfrohe Mosaikteppich auch als Statement für eine heute aufgeschlossene und tolerante Gesellschaft gelesen werden. Es entsteht ein Mahnmal für München, das für ein breites Publikum verständlich und intuitiv zugänglich ist. Durch eine Gedenktafel wird die Geschichte des “Schwarzfischer” und die Unterdrückung, Verfolgung und Ermordung von Lesben und Schwulen nach 1933 erläutert und gegen das Vergessen appelliert.

Oberbürgermeister Dieter Reiter wird das Denkmal der Öffentlichkeit übergeben. Hierfür wird es am 27.06.2017 am Denkmal eine Eröffnungsveranstaltung in Anwesenheit der Künstlerin geben.

Die damalige Pressemitteilung zum Beschluss und weitere wichtige Informationen zur Entstehung gibt es auf der Homepage der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen.

Foto: Christine Bandilla

Bei Cosy - 2017 in Amsterdam

16. Juni bis 8. Juli 2017
Beginn: 17:00

Philipp Gufler and Richard John Jones 

Bei Cosy

16th June – 8th July 2017

Open every Friday and Saturday from 5-11pm

Bei Cosy is a somewhere between an exhibition, a bar and a costume party, taking place over 4 weeks in the belly of RONGWRONG. The project will feature a roster of invited artists hosting events every Friday and Saturday night and a series of newly commissioned works entitled Fingerbekenntnisse. Taking its name from a celebrated bar in Munich run by the artist Cosy Pièro from 1962-82, the project will pay homage to her work, the significance of her bar and its active position in the sexual politics of the time.

Although many of the patrons of Bei Cosy are today celebrated figures or have faded into obscurity – together they represent an essential yet fragile history, a complex interwoven web of art, sex, inclusion/exclusion, gender identity and sociability. It is these moments that become ‘lost’ or forgotten within mainstream historical accounts. This new Bei Cosy is intended to critically address the role social spaces play in our social, sexual, artistic and political lives – creating a new context for particular histories and archival material to emerge amongst new works and an intergenerational community of artists.

The concept of Bei Cosy is by Philipp Gufler and Richard John Jones in collaboration with Cosy Pièro, Sands Murray-Wassink and Laurie Cluitmans.

Fingerbekenntnisse

Invited Artists:

AA Bronson, Johannes Büttner,? Johanna Gonschorek, Philipp Gufler, Rosie Hastings and Hannah Quinlan, Caspar Jade Heinemann, Fabian Hesse, Richard John Jones,? Evelyn Taocheng Wang and Sands Murray-Wassink.

This series of newly commissioned works depart from an infamous series of drawings that Pièro made for her bar that were seized under obscenity laws in Munich in 1963 and were most likely destroyed. The drawings depicted cats with women's heads and huge breasts engaged in a variety of acts with one another. Through the commissions, the invited artists have been asked to respond to these lost works of Pièro as a gesture of solidarity whilst also reinventing and reimaging these works from their own perspectives.

These Fingerbekenntnisse are shown together with a new work by Pièro in the bar designed specially for Rongwrong by Johannes Büttner, Gufler and Jones.

±±±   Events   ±±±

Laurie Cluitmans, JL Dianthus, Philipp Gufler, Vera Hofmann, Richard John Jones, Sands Murray-Wassink, Julika Rudelius, Camille Wills, Geo Wyeth.

Events hosted by invited artists will be held every Friday and Saturday evening at Bei Cosy.
A full programme will be announced shortly!
special website: http://barchive.website/

 
Made possible with the generous support of the Amsterdam Fonds voor de Kunst and in cooperation with De Ateliers, Amsterdam.

RONGWRONG
Binnen Bantammerstraat 2
1011CK Amsterdam

Ausstellung ROMANKREISEN von Philipp Gufler

15. April 2017

Unser Forummitglied Philipp Gufler zeigt von 24.3.2017 bis 15.04.2017 in seiner Ausstellung ROMANKREISEN in der Galerie BQ in Berlin sein Künstlerbuch 'Indirekte Berührung' und u.a. neue Quilts zu der Zeitschrift 'Die Freundin - Das ideale Frauenblatt' (1924 - 1933) und zum griechischen Zine 'Kraximo' von Paola Revenioti, die beide Teil unseres Archivs sind!

 

 
 

Ein Stadtspaziergang

26. März 2017, Beginn: 16:00

Geschichte der Lesben und Schwulen in München

Im Rahmen des Münchner Stiftungsfrühling bietet die Münchner Regenbogen-Stiftung einen Stadtspaziergang entlang des ThemenGeschichtsPfades "Geschichte der Lesben und Schwulen in München" an. Dieser führt durch manchmal bunte, manchmal düstere Epochen des Münchner Stadtlebens.

Der Stadtspaziergang wird vom forum homosexualität münchen e.V. geführt, er bringt die Teilnehmenden an Orte zwischen Altstadt und Isarvorstadt, an denen schwullesbisches Leben damals und heute greifbar wird.

Datum: 26. März 2017
Beginn: 14 Uhr
Treffpunkt: Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Lesung mit Erwin In het Panhuis

25. März 2017, Beginn: 20:30

Rosa Winkel, Regenbogen und Rote Rosen – Schwule Symbole im Film   
 
Schon in der Antike drückte ein gemeinsamer Mantel die Form einer gleichgeschlechtlichen Beziehung aus, Hasen waren ein Fruchtbarkeitssymbol und die Lotus-Blume ein Potenzsymbol. Kleidung, Tiere und Pflanzen – seit Jahrtausenden verwenden wir solche und andere Symbole für homoerotisches Begehren.
Schwule Filmsymbole sind äußerst reizvoll. Sie können dechiffriert alles zum Ausdruck bringen, ohne dabei gesellschaftliche Tabus zu verletzen. Der Filmtitel Wie die Karnickel nach Ralf König verdeutlicht, dass wir manchmal immer noch auf die gleichen Symbole wie in der Antike zurückgreifen. Über Symbole verstehen und erklären wir die schwule Welt: Wer in der Szene von Barebacking, Bären und Beuteschema spricht, wird sofort verstanden. Ein Film wie Erdbeer und Schokolade oder Beefcake soll Appetit auf Männer machen. Ohne den Kleiderschrank als Symbol würde es Begriffe wie Outing und Coming Out [of the Closet] nicht geben.
Symbole bestehen meist aus archetypischen Bildern. Sie können aber auch neu entstehen und sich verändern. Aus dem Lila der Schwulenbewegung um 1920 wurde in den 1970er Jahren das Rosa. Das KZ-Symbol des Rosa Winkels diente in der NS-Zeit der Stigmatisierung schwuler Männer und wurde später ein Zeichen schwulen Stolzes. Heute ist es die Regenbogenfahne, die als schwulenpolitisches Symbol auf eine bunte Szene verweist.
Erwin In het Panhuis geht in seinem Vortrag diesen Symbolen, Zusammenhängen und Spuren nach.
 
Beginn: 20.30 Uhr
Ort: Sub, Müllerstr. 14.

Führungen im NS-Dokumentationszentrum

16. März 2017, Beginn: 17:00

Verfolgungsgeschichte von Lesben und Schwulen

Die Münchner Regenbogen-Stiftung bietet zusammen mit dem forum homosexualität münchen e.V. Führungen im NS-Dokumentationszentrum an.

Der Schwerpunkt der Führungen liegt auf der Verfolgungsgeschichte von Lesben und Schwulen im Nationalsozialismus.

Termine 2017:
Donnerstag, 16. März 2017, 17 - 19 Uhr
Sonntag, 15. Oktober 2017, 14 - 16 Uhr

Anmeldung erforderlich! Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vor dem Termin. Mit der Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass das NS-Dokumentationszentrum eine Namensliste der Teilnehmenden erhält.

Kontakt und Anmeldung:
Münchner Regenbogen-Stiftung, c/o Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
089 233-25535
kgl.dir@muenchen.de

La vie en rose

11. Februar 2017, Beginn: 10:00

Fachtag der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit Rosa Alter und forum homosexualität münchen e.V.

Wie Lesben und Schwule seit 1968 die Stadt veränderten und heute andere Wege ins Alter bereiten

In den letzten Jahrzehnten hat sich München zu einer offeneren und bunteren Gesellschaft gewandelt. Die heute älteren lesbischen Frauen und schwulen Männer erlebten diesen Wandel von einer Zeit der Diskriminierung und Verfolgung über Liberalisierung über eine schrittweise Annäherung hin zu einer Gleichberechtigung. Das geschah jedoch nicht ohne vielfältiges Engagement, das unsere Stadt bis heute prägt. Dieser Forumstag möchte einer breiten Öffentlichkeit die Entwicklung der Lesben- und Schwulenbewegung näher bringen und mit Vorträgen und Workshops aufzeigen, wie die vielfältigen Perspektiven auf das Älterwerden von lesbischen Frauen, schwulen Männern und transidenten Menschen auch andere Wege ins Alter bereiten. Abgerundet wird das Programm durch künstlerische Darbietungen des Regenbogenchors München unter der Leitung von Mary Ellen Kitchens und der Schauspielerin Claudia Kind.
Mitwirkende:
- Albert Knoll und Christine Schäfer, forum homosexualität münchen e.V.  Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur, mit Büchertisch
- Lesbensalon München
- Siegfried Benker, MÜNCHENSTIFT GmbH
- Maria Sabine Augstein, Rechtsanwältin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
In Kooperation mit Rosa Alter e.V. und dem Evangelischen Bildungswerk e.V. Gefördert mit Mitteln des Sozialreferats der LH München und der Münchner Regenbogen-Stiftung.

Zeit: 09:30 - 18:00 Uhr
Ort: Gasteig, Rosenheimer Str. 5,
Eintritt: kostenfrei
Veranstalter: Münchner Volkshochschule, Evangelisches Bildungswerk e.V., Rosa Alter e.V.
Webadresse: www.mvhs.de und www.gasteig.de

3. LesbenKulturTage München

30. Oktober 2016, Beginn: 13:00

Spaß, Kultur und Lesbenpower oder: Lesbisch ist Kult!

Vom 30. Oktober bis zum 05. November 2016 finden in München die dritten LesbenKulturTage statt.

Sieben Tage stehen ganz im Zeichen lesbischer Kultur. Das breit gefächerte Programm von Lesben-politischer Diskussion bei einem Kaffeeklatsch, Workshops für Drag Kings und Femmes, über Showact und Partys bis hin zur Lesung und auch zu erotischen Abenteuern wird sicher auch in diesem Jahr keine lesbisch-kulturellen Wünsche offen lassen.

Die LesbenKulturTage wurden von der Münchner Gruppe "Powerlesben" ins Leben gerufen, die auch die diesjährige Veranstaltung mit viel Spaß und Elan organisieren.
Sie sind im Verein „LesKult – Lesben bewegen München e.V.“ beheimatet und freuen sich auf eine rege Teilnahme von Lesben, Bi- Frauen, Trans*- und Inter*-Menschen.

Mit dem Kulturevent möchten die ehrenamtlichen Organisatorinnen auf das Bedürfnis der Münchner Szene reagieren, Lesben* in ihrer Besonderheit und ihrer Geschichte zu stärken sowie ihre Werdegänge und ihr persönliches, kulturelles und politisches Wirken zu benennen und zu reflektieren. Bei den Veranstaltungen wird auf weitestmögliche Barrierefreiheit (u.a. Gebärdensprachdolmetscher_innen auf Anfrage) geachtet.

Aus dem Programm:
Lesben-politischer Kaffeeklatsch
Showact und Frauenfest
Vortrag mit musikalischer Untermalung
OpenMic
Erotic Playground
Lesung
Drag King-Workshop
Femme-Workshop und After Worshop-Party

Das vollständige Programm ist online unter www.leskult.de/lesbenkulturtage-2016 zu finden.

Kontakt: lkt-orga@yahoogroups.de

Führung durch das Archiv forum homosexualität münchen mit Philipp Gufler

29. Oktober 2016, Beginn: 14:00

Bayerstr. 77a RGB III, 80335 München 

Einige geschichtsbegeisterte Lesben und Schwule gründeten im April 1999 das selbst-organisierte Archiv forum homosexualität münchen e.V.. Seitdem arbeiten sie daran, aktuelle kulturelle und wissenschaftliche Beiträge und Erkenntnisse zu Alltag, Kultur und Geschichte von Lesben, Schwulen, Transsexuellen und Bisexuellen zu fördern, zu sammeln und für weitere Forschungen, aber auch für die breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Philipp Gufler ist seit 2013 Mitglied im Archiv und veröffentlichte 2014 die Videoinstallation und das gleichnamige Künstlerbuch “Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München)”, in dem er sich mit den 1980er Jahren und dem AIDS-Maßnahmenkatalog der damaligen bayerischen Staatsregierung auseinandersetzt. Seitdem entstanden weitere Arbeiten aus seiner Forschung im forum homosexualität münchen, wie die Siebdruck-Serie Quilt oder ein Videoportrait von Erich Haas (mit Liane Klingler). Gufler gibt während der Führung einen Einblick in die Archivbestände und seine künstlerische Recherche.

Die Führung ist kostenlos. (max. 15 Teilnehmer)

Do, 27. Oktober und Sa, 29. Oktober 2016, jeweils 14 Uhr. Anmeldung unter: fuehrungen-lenbachhaus (at) muenchen.de

Führung durch das Archiv forum homosexualität münchen mit Philipp Gufler

27. Oktober 2016, Beginn: 14:00

Bayerstr. 77a RGB III, 80335 München 

Einige geschichtsbegeisterte Lesben und Schwule gründeten im April 1999 das selbst-organisierte Archiv forum homosexualität münchen e.V.. Seitdem arbeiten sie daran, aktuelle kulturelle und wissenschaftliche Beiträge und Erkenntnisse zu Alltag, Kultur und Geschichte von Lesben, Schwulen, Transsexuellen und Bisexuellen zu fördern, zu sammeln und für weitere Forschungen, aber auch für die breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Philipp Gufler ist seit 2013 Mitglied im Archiv und veröffentlichte 2014 die Videoinstallation und das gleichnamige Künstlerbuch “Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München)”, in dem er sich mit den 1980er Jahren und dem AIDS-Maßnahmenkatalog der damaligen bayerischen Staatsregierung auseinandersetzt. Seitdem entstanden weitere Arbeiten aus seiner Forschung im forum homosexualität münchen, wie die Siebdruck-Serie Quilt oder ein Videoportrait von Erich Haas (mit Liane Klingler). Gufler gibt während der Führung einen Einblick in die Archivbestände und seine künstlerische Recherche.

Die Führung ist kostenlos. (max. 15 Teilnehmer)

Do, 27. Oktober und Sa, 29. Oktober 2016, jeweils 14 Uhr. Anmeldung unter: fuehrungen-lenbachhaus (at) muenchen.de


Als Teil der Ausstellung "Favoriten III" und der Veranstaltungsreihe "Be my Guest" im Lenbachhaus München.

Gedenkveranstaltung mit Candle-Light Walk

20. Oktober 2016, Beginn: 19:00

Gedenkveranstaltung für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus


Am 20. Oktober 1934 fand die erste große antihomosexuelle Razzia der Nationalsozialisten in München statt. In den folgenden Jahren wurden viele Männer und auch Frauen wegen ihrer sexuellen Identität diskriminiert, eingesperrt, geschlagen und sogar getötet. Am 82. Jahrestag der Verhaftungswelle gedenken wir der zahlreichen Opfer des Nazi-Regimes, aber auch derer, die noch bis 1969 und danach aufgrund des § 175 verfolgt wurden.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung am Oberanger, Ecke Dultstraße werden alle TeilnehmerInnen gebeten, sich dem Lichterzug mit Kerzen zum Sub anzuschließen.
Zum Abschluss referieren wir über den lange Zeit skandalösen Umgang der deutschen Nachkriegsgesellschaft mit dem Thema „Auseinandersetzung mit dem NS-Unrecht“ und stellen die Entwicklung bis zu dem geplanten und demnächst realisierten Mahnmal zum Gedenken an die Homosexuellenverfolgung vor.

Beginn: 19 Uhr
Treffpunkt: Oberanger, Ecke Dultstraße
Ende 20.30 Uhr im Sub, Müllerstr. 14
Veranstalter: forum homosexualität münchen und Rosa Liste

Filmvorführung

27. September 2016, Beginn: 20:00

Am Dienstag den 27.09 findet eine Filmvorführung und ein Gespräch mit Paola Revenioti, deren Magazin "Kraximo" wir Anfang des Jahres erworben haben, im Circuits und Currents in Athen statt.

Kaliarnta (2015, 58 Min., englische Untertitel, Regie: Paola Revenioti)

Dienstag, 27.09.2016, Einlass: 20 Uhr, Beginn: 20:30 

Veranstaltungsort:

Circuits + Currents, Navarchou Notara ke Tositsa, Athen 106 83, Griechenland

Organisiert von K.Hybrid mit Unterstützung der IFA - Institute for International Cultural Relations Art Funding, Germany und dem forum homosexualität münchen e.v.. Poster von Philipp Gufler.

Ausstellung "Een gebeuren" von Philipp Gufler

9. September bis 29. Oktober 2016

Unser Forummitglied Philipp Gufler zeigt neue Arbeiten in der Galerie Françoise Heitsch.

 

09.09.2016 - 29.10.2016



Françoise Heitsch
Amalienstraße 19
80333 München
Open: MI - FR 14 - 19 Uhr
Sa 12 - 17 Uhr

Barabend im Sub mit dem Forum

29. August 2016, Beginn: 19:00

Montag, 29.08.2016 ist wieder ein 5. Montag im Monat, und das Forum steht für euch wieder im Sub hinter der Theke.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

Lesung und Diskussion: König Ludwig II. von Bayern: Homosexuell - heterosexuell - bisexuell?

26. Juli 2016, Beginn: 20:00

Diskussion der Ludwig II.- Buchautoren Klaus Reichold und Alfons Schweiggert mit dem Psychiater Prof. Dr. Hans Förstl, Direktor der Klinik für Psychiatrie, TU München Moderation: Adrian Prechtel (Abendzeitung)

Die Biographie König Ludwigs II. ist die tragische Geschichte eines sexuell orientierungslosen Menschen auf der lebenslangen Suche nach seiner Geschlechtsidentität, zu der er bis zu seinem Tod nicht finden konnte. Dieses Defizit prägte sein privates, politisches und künstlerisches Wirken in erheblicher Weise. Scheint es im Leben Ludwigs II. hinsichtlich seiner sexuellen Orientierung also nicht nur ein „entweder – oder“, sondern ein „sowohl als auch“ gegeben zu haben, das heißt: nicht ein entweder Homosexualität oder Heterosexualität, sondern ein sowohl Homo- als auch Heterosexualität – das hieße also Bisexualität – , ohne dass er sich für die eine oder andere sexuelle Variante letztlich eindeutig entscheiden konnte, da er das bewusste Ausleben beider Varianten zeitlebens als zutiefst sündhaft und mit seiner Einstellung zum Königtum von Gottes Gnaden als völlig unvereinbar empfand?

Darüber diskutieren die Ludwig II. Buchautoren Klaus Reichold und Alfons Schweiggert mit dem Psychiater Prof. Dr. Hans Förstl, Direktor der Klinik für Psychiatrie, TU München. Moderation: Adrian Prechtel (Abendzeitung)


Ort: Buchhandlung Lentner im Rathaus, Marienplatz, Eintritt 8 Euro

Ausstellung

25. Juli bis 30. Oktober 2016

Unser Forummitglied Philipp Gufler zeigt in der Ausstellung "Favoriten III" neue Arbeiten aus seiner Serie Quilts, für die er in unserem Archiv recherchierte.

Mit Arbeiten von: ANDREAS CHWATAL, BABYLONIA CONSTANTINIDES, ROBERT CROTLA, HEDWIG EBERLE, BEATE ENGL, PHILIPP GUFLER, FLAKA HALITI, FLORIAN HUTH, STEPHAN JANITZKY, ANNA MCCARTHY, CARSTEN NOLTE, FRANZ WANNER

Die Münchner Kunst- Szene der ummittelbaren Gegenwart exemplarisch darzustellen und die in ihr vorherrschende Atmosphäre einzufangen ist das Anliegen der Ausstellung „FAVORITEN: Neue Kunst aus München“. Die Frage, ob sich in München im Bereich der Gegenwartskunst, auch durch den Einfluss der hiesigen Akademie der Bildenden Künste, ein Generationswechsel beobachten lässt, der sich nicht nur stilistisch abzeichnet, sondern darüber hinaus Ausdruck einer veränderten Geisteshaltung ist, soll in der Ausstellung gestellt werden. In der Hoffnung und Absicht, einen Impuls zu setzen, der auch von anderen Kunstinstitutionen in München aufgegriffen werden könnte, haben die Kuratorinnen der Ausstellung nach einer ausführlichen Recherche eine Auswahl von 12 Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen getroffen, die ihnen für die junge lokale Kunstszene repräsentativ erscheinen.

Diese Auswahl ist nicht normativ zu verstehen, sondern wird versuchen,  anhand von Beispielen ein in München fassbares künstlerisches Stimmungsbild  wiederzugeben.

Kuratiert von Eva Huttenlauch und Stephanie Weber

26.07.-30.10.2016 im Kunstbau/Lenbachhaus in München.

BLOG VON PHILIPP GUFLER ZUR AUSSTELLUNG

Vortrag: Lutz van Dijk berichtet aus Uganda, Namibia und Südafrika

26. Juni 2016, Beginn: 19:30

Sexuelle Minderheiten haben es schwer in Afrika. Nur Südafrika - ein Land von 54 - erkennt die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender an. Aber selbst am Kap der guten Hoffnung gehören Übergriffe auf sexuelle Minderheiten zum Alltag. Der deutsch-niederländische Schriftsteller Lutz van Dijk, der seit 14 Jahren in Kapstadt lebt, berichtet aus Uganda vom Mord an dem jungen Homosexuellen David Kato, aus Namibia von der mutigen Aktivistin Elizabeth Khaxas und aus Südafrika von dem Schriftsteller Sonwabiso Ngcowa.

Sonntag, 26. Juni, 19.30 Uhr im SUB, Müllerstr. 14

Alle Geschichten finden sich in seinem Buch "Afrika – Geschichte eines bunten Kontinents" (2015) und Sonwabiso Ngcowas Roman "Nanas Liebe" (2014). Eine Veranstaltung vom Forum Homosexualität im Rahmen der Münchner Respektkampagne.

Lutz van Dijk ist Ko-Direktor der Stiftung HOKISA, die sich für von AIDS betroffene Kinder einsetzt. Seine Bücher richten sich vor allem an Jugendliche und (junggebliebene) Erwachsene. Sie erzählen von jungen Leuten, die anders sind als die Mehrheit und sich für ihre Rechte einsetzen – damals und heute, hier und in anderen Ländern.

 

Respekt-Kampagne im Glockenbachviertel

Gemeinsam leben, lieben, lachen – und einander mit Respekt begegnen. Das Glockenbachviertel, traditionell Hochburg der Münchner LSBTTIQ*-Community, wandelt sich: Immer mehr Menschen entdecken das Viertel für sich. Diese Vielfalt will gelebt werden! Die Respekt-Kampagne will Vorurteilen vorbeugen, die Vielfalt im Viertel zeigen und gegenseitige Akzeptanz fordern. Dafür sorgen Plakate der Stadt München in den Gaststätten und auf Großflächen sowie tolle Aktionen der Community im Zeitraum Mai bis zur CSD Pride Week.

Das Forum macht Thekendienst im SUB

30. Mai 2016, Beginn: 19:00

Wie immer am fünften Montag im Monat macht das Team des Forums Thekendienst im SUB.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen zu Plausch, Information und natürlich Getränken und kleinen Snacks.

Lesung: "Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über Siebzig erzählen

15. April 2016, Beginn: 19:00

Lesung mit Corinne Rufli. Sowie Gespräch mit Karin (77) und Eva (74), ein porträtiertes Paar aus dem Buch

Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser. Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band elf Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der Schweiz gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien. Corinne Rufli (1979) ist Historikerin und arbeitet als freie Journalistin. Sie forscht zur Frauen- und Lesbengeschichte.

Café ab 19:00 Beginn 19:30

Veranstaltungsort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München, U3 Giselastraße

Eintritt: 7 €, erm. 5 €

Buchvorstellung von Albert Knoll

14. März 2016, Beginn: 19:00

"Der Rosa-Winkel-Gedenkstein. Die Erinnerung an die Homosexuellen im KZ Dachau"  

Albert Knoll stellt den neuen Splitter 13 in der KZ-Gedenkstätte in Dachau vor.

Siehe hierzu auch unseren Homepage-Artikel "Splitter des Monats".

Ort: KZ-Gedenkstätte Dachau Pater-Roth-Str. 2a, Besucherzentrum, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, Spenden willkommen!    

Theaterstück: Rosa Winkel

6. März 2016, Beginn: 19:00

Eine Inszenierung der Neuen Bühne Bruck

Das Stück „Rosa Winkel“ von Martin Sherman zeigt die fiktive Geschichte des jungen Max, der im KZ Dachau zunächst seine Homosexualität verleugnet, um dem Tod zu entgehen. Die Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, die Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte und die Theatertage Dachau e.V. laden nun am 6. März um 19 Uhr zu einer Sondervorstellung des Stücks ins Ludwig-Thoma-Haus Dachau ein. Weitere Informationen zu diesem Gastspiel und zum Kartenvorverkauf finden Sie auf der Homepage www.buehne-bruck.de  

Ort: Ludwig-Thoma-Haus in Dachau, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt:10 €, erm. 7 €.

Tag der Archive - Erinnern und Entdecken

5. März 2016, Beginn: 10:00

Das Forum beim Tag der Archive 2016 "Mobiliät im Wandel"

Archive sind das Gedächtnis einer Gesellschaft. Ihre Aufgabe ist es, originale und einmalige Zeugnisse menschlichen Lebens aufzubewahren, zu erschließen, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zur Benutzung bereitzustellen, auszuwerten und so vor dem Vergessen zu sichern. Archive sind das Fundament zukünftiger Erinnerung. Jede Generation kann, muss und will sich aus historischen Dokumenten aufs Neue ihr Bild von der Vergangenheit machen. Die Archive geben Hilfestellung bei der Forschung und wenden sich in Publikationen, Ausstellungen, Führung und Vorträgen an die Öffentlichkeit. München besitzt eine reiche und vielfältige Archivlandschaft. 24 Münchner Archive geben am Samstag, den 5. März 2016 unter dem Motto "Erinnern und Entdecken" Einblick in ihre spannenden Bestände.

Wir als Archiv und Erinnerungsort für die lesbische, schwule, trans* und queere Geschichte Münchens und mehr,  sind sehr froh, an dieser deutschlandweiten Aktion teilnehmen zu können und freuen uns auf viele Besucher*innen. An diesem Tag sind unsere Räume von 10-17 Uhr geöffnet, um 15 Uhr findet eine Führung durch die Bestände statt.

Mehr zum Tag der Archive unter: http://amuc.hypotheses.org/ und http://www.tagderarchive.de/

 

Generationenkomplott: Kann den Jubeln Sünde sein - Musikrevue über Frauen unter Hitler

4. März 2016, Beginn: 20:00

Rechtsextremismus und Frauen ist offiziell kein Thema. Der Einfluss der Frauen in der rechtsextremen Szene wurde damals wie heute unterschätzt.

Gisela Marx und Dorrit Bauerecker - Kabarett für frauenpolitische  Themen

Das Duo GenerationenKomplott begibt sich in diesem Theaterstück auf eine Zeitreise in die Anfänge der NS- Zeit. Zynisch, geistreich und persiflierend schaffen sie mit Originaltexten, Liedern und Musik Momentaufnahmen der Zeit. So begegnen sie als alte und junge Frau in der 'Ära' des Volksempfängers der "rassisch hochwertigen Frau", der "Heldenmutter", der "rassistischen Emanze" und dem "Mutternutztier".
Es entsteht eine Collage, die Täterinnen und Opfer sichtbar macht.

Zurück im Heute fragen sich die alte und die junge Frau:
Wie ist es dem NS-Regime gelungen, Millionen von ganz normalen Frauen, Müttern, Arbeiterinnen und Akademikerinnen für sich zu gewinnen? Waren die alle soviel dümmer als wir?

am 04.03.2016, 20 Uhr

Kultur-Etage Messestadt in den Riem-Arcaden, Erika-Cremer-Str. 8

Kartenreservierung unter T. 089/998868930 uns kultur@messestadt.info.

Die Arbeit des AK Uferlos Lesbenpolitik

22. Februar 2016, Beginn: 19:30

Der AK Uferlos Lesbenpolitik traf sich von Ende der 80er Jahre an rund sieben Jahre im Münchner KOFRA (Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation), um durch seine Arbeit Lesben gesellschaftlich sichtbarer zu machen. In dieser Zeit führte er viele weithin beachtete Aktionen auf lokaler und übergreifender Ebene durch, unter anderem richtete er eine Petition zum Vereinsgesetz an den Bundestag.

Ariane Rüdiger gibt einen Rückblick auf die Arbeit der Gruppe, die Wesentliches dazu beigetragen hat, dass die Interessen von Lesben heute in der Stadt München besser wahrgenommen werden.

Eine Kooperationsveranstaltung von forum homosexualität münchen, Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur e.V. und KOFRA.

Ort: KOFRA, Baaderstr. 30

Eintritt frei

 

Filmabend im Forum

16. Februar 2016, Beginn: 19:00

Zum Auftakt in das neue Jahr gibt es zum ersten Mal Filme aus dem Archivbestand und künstlerische Leihgaben. Allerlei Interessantes, Kunstvolles und Spannendes für das neugierige Publikum.

Wir freuen uns auf euer Kommen!  

Ort: forum homosexualität münchen e.V., Bayerstr. 77a, Rgb III (Treppenhaus nicht Rollstuhl-geeignet), Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, Spenden willkommen!

Das Forum auf der Freiwilligenmesse 2016 im Gasteig

24. Januar 2016, Beginn: 10:00

 

Zum ersten Mal nimmt das Forum an der Münchner Freiwilligenmesse im Gasteig von 10-17 Uhr teil!
Wir freuen uns sehr auf euer Kommen, und wenn Lust und Interesse besteht, am Stand mitzuhelfen, freuen wir uns sehr über eure Initiative! In diesem Fall bitte rechtzeitig vorher im Büro melden: Tel: 089/23269794, E-Mail: info@forummuenchen.org.


Ort: Gasteig, Rosenheimer Platz, Uhrzeit: 10-17 Uhr, Eintritt: frei

Totgeschlagen – Totgeschwiegen

13. Dezember 2015, Beginn: 15:00

Verfolgung und Gedenken: Der Rosa-Winkel-Gedenkstein in der KZ-Gedenkstätte Dachau

„Totgeschlagen – Totgeschwiegen“ lautet der Text auf der Gedenktafel für die Rosa-Winkel-Häftlinge. Es war der Wunsch der Münchner Schwulengruppen, dass diese Tafel aus rosa Marmor 1985 im Museum der KZ-Gedenkstätte Dachau aufgestellt werden würde, um wenigstens einen Hinweis auf die Homosexuellenverfolgung zu geben. Es folgte jedoch ein zehn Jahre dauernder Kampf gegen alte Vorurteile, die unter den Überlebenden des KZ, aber auch unter den Politikern noch lange lebendig waren. Ein steter Druck der homosexuellen Szene, getragen vom Wandel des Zeitgeistes, setzte sich schließlich durch. Nach zehn langen Jahren war endlich das Ziel erreicht, die schwulen Opfer des Konzentrationslagers waren 1995 hinsichtlich des Gedenkens auf einer Augenhöhe mit ihren Leidensgenossen angekommen, die von den etablierten Opferverbänden vertreten werden. Ein neu angefertigter Stein konnte seinen endgültigen Platz im Gedenkraum des Museums in Dachau finden.

Anlässlich der Auseinandersetzung um das Gedenken an die lange Zeit verfemte Opfergruppe der Homosexuellen, die vor 30 Jahren begann, beleuchtet ein neues Buch aus der Reihe "Splitter" des Forums die Hintergründe der Verfolgung wie auch das Ringen um ein angemessenes Gedenken und gibt einen Ausblick auf das Münchner Mahnmal für verfolgte Lesben und Schwule, das im kommenden Jahr am Oberanger eröffnet werden wird. Historiker und renommierte Autor_Innen aus der Gedenkkulturforschung kommen in diesem Buch ebenso zu Wort wie Zeitzeugen aus den Schwulengruppen – allen voran HuK (Homosexuelle und Kirche, Regionalgruppe München) und VSG (Verein für Sexuelle Gleichberechtigung) - die sich damals maßgeblich für ein angemessenes Gedenken an die homosexuellen Opfer des KZ Dachau eingesetzt haben. Herausgegeben wird das Buch vom forum homosexualität münchen und dessen Vorsitzenden Albert Knoll, der als langjähriger Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Dachau Einblick in die Akten der 30 Jahre zurückliegenden Ereignisse nahm.

Der neue "Splitter" Der Rosa-Winkel-Gedenkstein. Die Erinnerung an die Homosexuellen im KZ Dachau wird am Sonntag, 13. Dezember 2015 um 15 Uhr in der Deutschen Eiche (Reichenbachstr. 13) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Anmeldung unter 089 231 1660 (Hotel-Rezeption Deutsche Eiche)

Lesung Christina Perincioli: Berlin wird feministisch - Das Beste, was von der 68er-Bewegung blieb

23. November 2015, Beginn: 19:00

Lesung aus Christina Perinciolis neuen Buch. Anschließend Diskussion und gemeinsame Erinnerungen

1968 - der Wendepunkt der Studentenbewegung - betraten die Frauen die Bühne: undogmatisch, basisdemokratisch und autonom schufen Feministinnen Hunderte innovativer Projekte und Frauenzentren und haben die Gesellschaft entscheidend verändert. Was machte die Lesben so rebellisch und mutig? Eben noch verborgen, übernahmen sie die Vorhut. Was trieb so viele Frauen auf die Barrikaden? Woher die Inspiration, die Wut, die Freude am Kampf? Wie befreiten sie sich in einem Umfeld, geprägt von Polizei, Berufsverboten, Medienhetze und nicht zuletzt der bohrenden Kritik dogmatischer Linker? Am Beispiel Berlins erzählt Christina Perincioli die Jahre 1968-1974 entlang ihrer persönlichen Erfahrungen und der von 28 weiteren Beteiligten - Akteurinnen, die sie streitbar und anschaulich zu Wort kommen lässt. Mehr als 80 Fotos illustrieren Geschehnisse und Personen.

Christina Perincioli, 1946 in Bern geboren, studierte in Berlin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie. Bekanntester Spielfilm: "Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen". Sie ist Mitbegründerin der Lesbenbewegung (1972), des Berliner Frauenzentrums (1973) und des ersten Vergewaltigungs-Notrufs (1977).

Eine Kooperationsveranstaltung von Kofra - kommunikationszentrum für frauen zur arbeits-und lebenssituation e.v., AUFF, dem Autonomen Feministischen Forum und forum homosexualität münchen e.v.

Achtung Hinweis: Einlass nur für Frauen.

Ort: Kofra, Baaderstr. 30, 80469 München www.kofra.de

Eintritt: frei

Screening: Kurzfilm von Richard John Jones im Florida

12. November 2015, Beginn: 18:00

Das FLORIDA präsentiert: Kurzfilm von Richard John Jones:

Closing And Dyke Bar And Everything Ending And Not And Death To The Ahistoric Vacuum by Richard John Jones

Am Donnerstag, 12.10.2015 wird im FLORIDA von 18-22 Uhr der neue Kurzfilm von Richard John Jones gezeigt.

Die Filminstallation entstand während einer Residency des Künstlers Richard John Jones im vergangenen Sommer in Lothringer 13_Florida. Ausgehend von der Recherche nach verlorenen lesbischen und schwulen Orten in München beinhaltete die Residency eine Tour mit Ariane Rüdiger auf der Suche nach verschwundenen lesbischen Orten, die Eröffnung einer temporären lesbischen Bar namens Moby Dyke, einen Auftritt der Künstlerin Cosy Pièro mit Meike Illig und die Digitalisierung von Materialien aus Cosy Pièros Privatbesitz, unter anderem Fotos aus Bei Cosy, ihrer berühmt-berüchtigten Künstlerkneipe während der Sechziger- und Siebziger Jahre.

Die Installation präsentiert einen Film, der am Ende der Residency produziert und im Moby Dyke gedreht wurde. Er beinhaltet Livemusik von Cosy Pièro und Meike Illig und eine Performance von Maximiliane Baumgartner und Mirja Reuter, die Teil ihres fortlaufenden, seriellen Projekts True Lives of Performers ist. Archivaufnahmen wurden dankenswerterweise vom Forum Homosexualität München zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Lesbenkulturtage München - Lesbenca(t)ching

7. November 2015

Vom 29.10. - 07.11.2015 finden wieder die Lesbenkulturtage in München statt.

Ein unterschiedliches und buntes Programm erwartet euch.

Z.B. am 07.11.2015 ein Geo-Caching für Lesben:

Lesbenca(t)ching
Lesbische Stadtführung einmal anders.

Lesben auf Schatzsuche. Dieses Mal gibt es für euch ein inoffizielles Geocaching auf lesbischen Spuren durch die letzten 100 Jahre Münchner Stadtgeschichte.
Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd.

Wir schicken euch auf die Spuren der lesbischen Münchner Stadtgeschichte
und belohnen die findigen Sucherinnen am Ende mit einer Schatzjägerinnenkarte.
Je nach Wetterlage werden wir eine längere Tour (ca. 2 bis 3 Stunden) und eine verkürzte anbieten.

Diese Stadtrallye wird in kleinen Gruppen (ab zwei Personen) gegangen, in denen auf jeden Fall ein Smartphone mit GPS-Funktion vorhanden sein sollte.
Ihr braucht: Kugelschreiber, MVG-Ticket, GPS-Gerät oder GPS-fähiges Smartphone

mit Geocaching Software (z.B. App für Android „c:geo“ oder für iOS GCTools, beide kostenlos, bitte vorher herunterladen). Die Koordinaten sind auch mit Google-Maps zu finden.

Zeit: 14:00 Uhr.
Ort: Den Treffpunkt findet ihr, wenn ihr dieses Rätsel löst:

„Zeitlos lesbisch in München“, das war wo?

Spendenvorschlag: € 3,-

Mehr unter: www.leskult.de und auf facebook/lesbenkulturtage.

 

Gedenken an die homosexuellen Opfer des Nazi-Regimes

20. Oktober 2015, Beginn: 19:00

Am 20. Oktober 1934 fand die erste große antihomosexuelle Razzia der Nationalsozialisten in München statt. In den folgenden Jahren wurden viele Männer und auch Frauen wegen ihrer sexuellen Identität diskriminiert, eingesperrt, geschlagen und sogar getötet.

Am 81. Jahrestag der Verhaftungswelle gedenken wir der zahlreichen Opfer des Nazi-Regimes, aber auch derer, die noch bis 1969 und danach aufgrund des § 175 verfolgt wurden.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung, die wie gewohnt am Oberanger, Ecke Dultstraße stattfinden wird, gibt es einen Lichterzug mit Kerzen.

Ort: Oberanger Ecke Dultstr., München

Sexualpolitik unter den Nationalsozialisten und heute

11. Oktober 2015, Beginn: 19:30

Selbst das individuelle Sexualleben versuchten die Nationalsozialisten zu beeinflussen und zu instrumentalisieren, um politische Zwecke und die Übermacht der „Herrenrasse“ durchzusetzen. Roman Schuler spricht in seinem Vortrag über die Frage nach der „Gleichschaltung“ der Intimsphäre der Bevölkerung und die damit verbundenen Widersprüche innerhalb der nationalsozialistischen Sexualpolitik. Beispiele sind die Frage nach der Emanzipation der Frau, der sexuellen Aufklärung sowie der rassenpolitisch motivierten Geburtenförderung und Geburtenverhinderung. Die nationalsozialistische Sexualpolitik war eng verwoben mit deren Rassenpolitik und gipfelte in der Ausgrenzung und massenweisen Ermordung von Menschen, die durch das Regime als nicht lebenswert eingestuft wurden. In unserer anschließenden Diskussion beleuchten wir auch heutige sexualpolitische Gesetze und Debatten, wie etwa zur „Herdprämie“, zu Schwangerschaftsuntersuchungen, die die Abtreibung behinderter Kinder ermöglichen oder begünstigen, und zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partner/innen.

Roman Schuler ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der KZ-Gedenkstätte in Dachau und Autor der Masterarbeit „Gleichschaltung“ der Intimsphäre? – Die Sexualpolitik der Nationalsozialisten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen dem Forum Homosexualität und Geschichte e. V. und dem Bayerischen Seminar für Politik e. V. statt.

Anmeldungen unter bsp@baysem.de oder 089 2609006 erleichtern unsere Planung, spontane Teilnahmen sind jedoch auch willkommen.

Ort: Sub, Schwules Kommunikationszentrum, Müllerstr. 14, München

Lesben gestalten ihre innere Landkarte

17. September 2015, Beginn: 19:00

Orte, die unsere Lesbengeschichte prägen und geprägt haben.

Ein Austausch für Lesben verschiedener Generationen. Welcher Ort ist/war wichtig für meine Entwicklung als Lesbe? - Was weiß ich von der Geschichte dieses Ortes? - Wie sieht dieser Ort heute aus und was ist mir immer noch wichtig in Verbindung mit ihm? Ein Abend zur eigenen Lesbengeschichte.

Referentin: Christine Schäfer, forum homosexualität münchen e.V.

Eine Veranstaltung von LeTRA

Ort: LeTRa-Zentrum, Angertorstraße 3, München

Beitrag: 3–7 €, Mitfrauen 2–4 €  

Temporäre Bar

21. August 2015, Beginn: 00:00

Die temporäre Bar "Moby Dyke" ist Teil des Projekt I m/e m/y von Richard John Jones. Sie findet am 21./22. August 2015 im Lothringer13FLORIDA in der Lothringerstraße 13 Rgb, 81667 München statt.

You are invited to the opening and closing events of the Moby Dyke - a temporary lesbian bar in Munich. Arising out of a concern with the loss of women's and gay lesbian social spaces in Munich and across Europe - the Moby Dyke emerges as part of an artistic residency by Richard John Jones and is hosted by the committee of Lothringer 13 Florida.

Friday 21st August -7pm – late

OPENING PARTY

with music selected by…

IRENE REVELL (Electra)
MARIA CINCOTTA (Rock Camp)
GIRLS LIKE US MAGAZINE

Cocktails – Punch
WOW!!!!

 

Saturday 22nd August - 6pm - late

...artist Cosy Pièro accompanied by Meike Illig...

LIVE 7PM: COSY PIÈRO

...also featururing the

THE POWER LESBIANS


 

In memoriam Helga Heumann

18. August 2015

Helga Heumann ist am 13. Juli gestorben. Mit ihr haben wir eine engagierte feministische Kämpferin für Frauen- und Lesbenrechte und eine Freundin verloren. In ihrem kurzen Leben (1962-2015) hat sie sich neben all ihren beruflichen Aktivitäten als selbständige IT-Spezialistin und Dozentin immer wieder politisch engagiert, sei es bei politischen Stiftungen, in der Kommunalpolitik (z.B. als Vorstandsfrau und Stadtratskandidatin der Rosa Liste) oder in unterschiedlichen (autonomen) Frauenprojekten. Sie fehlt uns. Umso mehr hoffen wir vom Forum Homosexualität, dass wir ihr Andenken und all ihre Impulse auch in Zukunft für uns alle bewahren und weiterwirken lassen können, indem wir ihren Nachlass (der eigentlich ein Vorlass werden sollte – leider war das wegen ihrer Krankheit so nicht mehr möglich) aufbewahren und für die Forschung zugänglich machen.


 

Akustische Stadterkundung – Auf den Spuren der 2.Frauenbewegung mit Ariane Rüdiger

15. August 2015, Beginn: 11:00

Im Lauf der 70er und 80er Jahre entstanden in München eine Reihe von Frauenprojekten und -orten. Heute erinnert an diesen Kristallisationspunkten lesbisch-feministischer Aktivitäten oft nichts mehr daran, was dort einmal war. Wir suchen einige dieser Orte auf und Ariane Rüdiger wird aus ihrer subjektiven Sicht berichten, was sie mit diesen Orten verbindet.

Wir beginnen den Rundgang an der Arcisstraße 57 in Schwabing, U-Bahn Josephsplatz. Benötigt wird eine gültige MVV-Fahrkarte, da wir mehrfach öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Diese akustische Stadterkundung ist Teil der Recherche zum Projekt I m/e m/y von Richard John Jones. Die Stadterkundungen ist auf Englisch, kostenlos und auf 10 Plätze beschränkt. Bitte anmelden unter: info@lothringer13florida.org

Ariane Rüdiger, 1958 geboren, lebt und arbeitet seit 1984 als Journalistin und Autorin in München und ist ehrenamtlich beim forum homosexualität münchen e.V. aktiv. 2015 veröffentlichte sie dort „Splitter 12: Lesben sichtbar machen – Die Arbeit des AK Uferlos Lesbenpolitik".

Heute Abend Radio Lora einschalten

6. August 2015, Beginn: 21:00

Heute Abend sendet Radio Lora auf 92,4 um 21 Uhr ein Gespräch mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Hans Stempel und Albert Knoll zum Thema Magnus-Hirschfeld-Stiftung und Bewahrung von Erinnerungen schwul-lesbischer ZeitzeugInnen (Uferlos - das schwul-lesbische Magazin).

Filmvorführung: Proh’soh-pa’peer und Windstärke fünf (The Summit Of Sex) von Richard John Jones

30. Juli 2015, Beginn: 20:00

Filmvorführung: Proh’soh-pa’peer, 2009 und Windstärke fünf (The Summit Of Sex), 2013 von Richard John Jones in Kooperation mit dem forum homosexualität münchen in der Lothringer13_Florida.

Lothringer13_Florida, Lothringerstraße 13 Rgb, 81667 München, www.lothringer13florida.org - Freier Eintritt

 


 

Tag des offenen Archivs - Begleitprogramm Ausstellung

14. Juli 2015, Beginn: 20:00

Tag des offenen Archivs - Begleitprogramm zur Ausstellung "Today i will say what i think - Queer form and formula"  vom 03.07.2015 bis 16.08.2015 in der Pasinger Fabrik

Das Archiv des Forums sammelt  Materialien aus der Queer-Geschichte speziell von München und Oberbayern, aber auch darüber hinaus. Seit 2014 wird auch ein separates Lesbenarchiv aufgebaut. Zu den Beständen gehören neben einer umfangreichen und durch Zustiftungen stetig wachsenden Buch- und Zeitschriftensammlung auch zahlreiche Poster aus mehreren Jahrzehnten, Hunderte von Videos, Zeitzeug_inneninterviews auf CD und zunehmend Gegenstände. Die Bestände stehen Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und anderen Interessierten zur Recherche vor Ort offen. Einen ersten Einblick soll dieser „Abend der Offenen Tür“ bei Wein, Wasser und Gesprächen ermöglichen.

Zur Ausstellung:

"Queer sex is great!" ist an Kreuzberger Häuserwänden zu lesen. Die Werke der acht nationalen und internationalen Künstler_innen der Ausstellung "Today I will say what I think" leisten aus queerer Perspektive Widerstand gegen das vermeintlich Normale. Mit ihrer Symbolik und Subtexten laufen die künstlerischen Produktionen der heteronormativen Zeichenökonomie zuwider. Häufig werden der eigene autobiografische Hintergrund, das unmittelbare soziale Umfeld oder das weite Feld des Unbewussten als Material benutzt. Die Arbeiten arrangieren sich zu einem Tableau, das von Nähe und Authentizität spricht, von queerem Underground, intimen Momenten und dem Körper als Medium menschlichen Interagierens. Diese künstlerische Grundhaltung und Hinwendung zur gesellschaftlichen Gegenwart ist die Matrix einer Ausstellung, in der uns die Bilder im wahrsten Sinne des Wortes in die "Queere" kommen. Mehr unter www.pasinger-fabrik.com.


 

Offenes Archiv und Präsentation des neuen Splitter

9. Juli 2015, Beginn: 18:00

 

Offenes Archiv und Präsentation des neuen „Splitter“, einer Edition des forum homosexualität münchen  e.V.

Münchner Lesbenpolitik in den 1990er Jahren. Lesben sichtbar machen. Die Arbeit des AK Uferlos Lesbenpolitik von Ariane Rüdiger, Journalistin und Autorin, München

In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren waren breite lesbische Sichtbarkeit und Gleichberechtigung noch weit weg. U. a. kam es zum Konflikt mit der Bayerischen Staatsregierung um die kommunale Finanzierung lesbischer und schwuler Vereine und die gleichberechtigte Teilhabe homosexueller Menschen am gesellschaftlichen Leben in Bayern. Der Münchner Arbeitskreis Uferlos Lesbenpolitik bemühte sich in München darum, dies zu ändern. Seine Arbeit dokumentiert eine neue Ausgabe der Veröffentlichungsreihe „Splitter“ des forum homosexualität münchen e.V. - Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur. Autorin Ariane Rüdiger wird ihr Buch am 9. Juli als Teil des CSD-Rahmenprogramms vorstellen. Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

Öffnung: 18:00h Präsentation und Lesung 18:30h

Ort: Bayerstr. 77a Rgb. III. Stck. 80335 München

Tram 18/19 Paul-Heyse-Str./Holzkirchner Bahnhof

Unerwartete Einblicke in queeres Leben um 1900

5. Juli 2015, Beginn: 20:15

Der Sexualreformer Magnus Hirschfeld veröffentlichte 1900 eine Umfrage zu schwul-lesbischem Leben – meist aus Süddeutschland. Es wurden Pfarrer nach ihren seelsorgerlichen Erkenntnissen befragt, die tiefere persönliche Erfahrungen und Gefühle wiedergeben, als sie sonst aus dieser repressiven Zeit vorliegen. Interessant ist , wieweit sich trotz der lebensfernen, homophoben Regeln der Kirche die Pfarrer von der bunten Lebenswirklichkeit und dem Gebot der Menschlichkeit leiten ließen.

Referent: Wolfgang Scheel

Ort: Sub, Schwules Kultur- und Kommunikationszentrum, Müllerstr. 14

Eintritt frei

Kampf und Kunst: der Rosa Winkel

4. bis 31. Juli 2015

Ausstellung im Café Regenbogen vom 4. Juli bis 31. Juli 2015

Die Ausstellung will zum einen den Rosa Winkel als Symbol der Homosexuellenverfolgung und -bewegung zeigen. Zum anderen möchte sie einen Blick auf seine Rolle als Kunstobjekt werfen, wie er z.B. im Werk von Keith Haring auftaucht.  

Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71

Die Ausstellung ist bis 31.7. zu den Öffnungszeiten des Restaurants zu sehen:
Mo 11:30 - 14 Uhr, Di bis Fr 17 - 23 Uhr
 

Nanas Liebe - eine Lesung mit Lutz van Dijk

8. Juni 2015, Beginn: 19:30

Nanas Liebe - eine Coming-out-Geschichte aus Südafrika

Vor dem Hintergrund einer wahren Begebenheit erzählt der junge Südafrikaner Sonwabiso Ngcowa die berührende Geschichte des lesbischen Mädchens Nana. Nana wächst in ärmlichen Verhältnissen, aber umsorgt von der geliebten Großmutter, auf dem Land auf. Als diese in finanzielle Not gerät, muss die 14jährige zu ihren Eltern ziehen, die am Rande von Kapstadt im Township Masi leben. In Nanas neuer Schule haben die Mädchen nur eins im Kopf: das richtige Outfit und Jungs! Nana fühlt sich fremd, weil sie die Leidenschaft der anderen nicht teilt. Erst als sie sich in Agnes, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, verliebt, beginnt sie, sich selbst zu verstehen. Nana erfährt nun beides: großes Glück und die Angst vor Ablehnung und brutaler Gewalt. Denn obwohl das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in Südafrika im Gesetz verankert ist, ist die Stimmung gegen die „Abartigen“ offen aggressiv. Der Weg, den Nana für ihre Liebe gehen muss, ist steinig, aber das Mädchen lässt sich nicht beirren, und irgendwann kommt sie an in ihrem eigenen Leben.

Sonwabiso Ngcowa, 1984 in Mpozisa, einem Dorf im Ostkap Südafrikas geboren, wuchs im Township Masiphumelele bei Kapstadt auf, wo er als einer der ersten Township-Jugendlichen sein Abitur machte.
Nach dem Diplom in Business Management wurde er Kundenberater bei einer Bank. 2011 nahm er ein Studium der Human- und Sozialwissenschaften an der Uni Kapstadt auf. Beim Verlag Fundza erschien sein erster Roman Conversations with Lungile.
Der Autor veröffentlichte Kurzgeschichten in Englisch und Xhosa, arbeitet als Rezensent für die Cape Times und als Mentor in Schreibwerkstätten für Jugendliche. Nanas Liebe (In Search of Happiness, 2014) ist sein erster von Lutz van Dijk ins Deutsche übersetzte Roman.

Eine Veranstaltung des forum homosexualität münchen e.V. in Kooperation mit LeTRa

Eintritt: 5.- Euro, ermäßigt: 3.- Euro

Ort: Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80 (U4/U5 Theresienwiese)

 

 

Endlich den Mut - Lesung mit Lutz van Dijk

7. Juni 2015, Beginn: 19:30

Lutz van Dijk erzählt die Geschichte von Stefan Kosinski (1925-2003), der 1942 wegen eines Liebesbriefes an einen jungen deutschen Soldaten im besetzten Polen zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt wird. Den Zweiten Weltkrieg, die Jahre der Folter, Gefangenschaft und Erniedrigung bis Mai 1945 überlebt der junge Pole nur knapp. 45 Jahre später begegnet er Lutz van Dijk und verfasst mit ihm zusammen das Jugendbuch "Verdammt starke Liebe" (1991).
 
Nun ist im Querverlag "Endlich den Mut..." erschienen mit Briefen von Stefan Kosinski, die ein bewegendes Zeugnis der Bewusstwerdung eines verfolgten Homosexuellen ablegen.

»Mein Wunsch ist, dass Menschen in allen Ländern dieser Welt endlich begreifen, dass es immer ein Verbrechen ist, Liebe zu bestrafen und Gewalt zu tolerieren. Allein umgekehrt macht es doch einen Sinn.« (Kosinski)

Lutz van Dijk wurde in Berlin geboren. Nach einigen Jahren als Lehrer in Hamburg Zweitstudium der Geschichte u.a. in Israel, später Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. 2001 war er Mitbegründer der Stiftung HOKISA für von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche in Kapstadt. Seine Bücher für Erwachsene und Jugendliche wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Jugendliteraturpreis von Namibia 1997 und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001. 2003 erhielt er für sein Engagement für die Rechte von Homosexuellen den Rosa Courage Preis von Gay in May, Osnabrück. 2009 wurde ihm die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Oldenburg verliehen. Er lebt und arbeitet heute in Kapstadt und ist zwei Mal im Jahr zu Lesereisen in Europa.
 
Eintritt: € 5,-, ermäßigt: €3,-
Ort: Sub, Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum, Müllerstr. 14
 

"Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München)" online auf Caroll / Flatcher Onscreen

29. Mai 2015

Bis zum 8. Juni ist das Video "Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München)", für das Philipp Gufler in unserem Archiv über die Ankommen des AIDS Virus in München recherchierte, in der Videokunstgalerie Caroll / Fletcher Onscreen, London, online.

Lesung von Hans Jäger

11. Mai 2015, Beginn: 19:30

Lesung von Hans Jäger:

Der Arzt im Porzellanladen

Ein Almanach mit 100 Kapiteln aus meinem Leben.  

Dr. Hans Jäger, Arzt und Forscher, gehört zu den führenden Aids-Experten in Deutschland. In den 1980er Jahren war er einer der wenigen Ärzte in München, der sich öffentlich gegen den Maßnahmenkatalog der bayrischen Staatsregierung stellte, der Zwangstests und Absonderung vorsah. Der biografische Almanach schildert seine persönliche Geschichte, seine Reisen und sein Verhältnis zu zeitgenössischer Kunst. Eine breite Themenpalette belebt das Buch, assoziativ reihen sich Erzählungen über Architektur oder Regionen aneinander. Vor allem aber bevölkern seine Familie, Kollegen und Künstler diese 100 Kapitel aus dem Leben des Arztes im Porzellanladen.

Im Anschluss findet eine Diskussion mit Philipp Gufler und Christopher Knoll von der Münchner Aids-Hilfe statt. Der Kerber Verlag und der Autor haben Buchexemplare zur Verfügung gestellt. Der  gesamte Erlös aus dem Verkauf anlässlich der Lesung geht als Spende an die Veranstalter.

 

Lesung im Café Regenbogen

Lindwurmstraße 71, 80337 München (U3/U6 Goetheplatz)

Eine Veranstaltung des Forum Homosexualität München e.V. in Kooperation mit der Münchner Aids Hilfe.

Bild: Jeri Drucker

Vielfalt statt Einfalt in Bildung und Gesellschaft - Aufruf zur Kundgebung

28. März 2015, Beginn: 12:00

Deutschlandweit diffamieren „besorgte Eltern“, „Demo für alle“ und „AfD“ mit ihren rechtspopulistischen Parolen homo-, bi- und transsexuelle Menschen – so auch in Bayern und München. Sie verunglimpfen dabei auch alle Lebensweisen jenseits der traditionellen Vorstellung von Vater-Mutter-Kind. Auch pädagogische Fachkräfte in Kitas und Bildungseinrichtungen sind von ihren fundamentalistischen Anfeindungen betroffen. 

Das neu gegründete Münchner Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“ wird von Einzelpersonen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und queerpolitisch Aktiven getragen. Mittlerweile 50 zivilgesellschaftliche Organisationen, Parteien und Parteiverbände sowie Abgeordnete unterstützen das Bündnis.  Das Aktionsbündnis setzt sich ein für gesamtgesellschaftliche Akzeptanz, Sichtbarkeit und Gleichwertigkeit von LSBTIQ, insbesondere im Bereich Schulen und BIldungseinrichtungen.

Auch das forum homosexualität münchen unterstützt das Aktionsbündnis und ruft auf, zur Kundgebung zu kommen am:

Samstag, 28.3.2015, 12.00 Uhr am Sendlinger-Tor-Platz in München

König Phantastus - Ludwig II. Lesung

22. März 2015, Beginn: 19:30

Lesung mit Wolfram Setz

Emil Mario Vacano und Emerich Graf Stadion - ein "homosexuelles Freundespaar"

Schon im Herbst 1886 erschien Vacanos Roman um Ludwig II. von Bayern: König Phantasus. In ironisch verfremdeter Form begegnen uns bekannte Episoden wie die um einen berühmten Komponisten und einen nicht weniger berühmten Schauspieler. Ein Soldat wie Fridolin Werner, ein „riesenhafter Junge“, darf, in Stein gehauen, zu einem neuen Antinous werden, und der König liest einen „feingesponnenen Roman“: Fridolins heimliche Ehe ... Der zu seiner Zeit hochgelobte und vielgeschmähte Erzähler Emil Mario Vacano (1840-1892), der als junger Mann (auch) als Kunstreiterin aufgetreten ist, soll - so gilt es seit Magnus Hirschfeld als ausgemacht - mit dem Lyriker Emerich Graf Stadion (1838-1901) ein „homosexuelles Freundespaar“ gebildet haben. Was ein Foto eindeutig zu belegen scheint, hat im Leben und Werk der beiden Autoren höchst unterschiedliche Spuren hinterlassen. Wolfram Setz hat erstmals eine biographische Annäherung auf der Grundlage authentischer Zeugnisse gewagt.

Wolfram Setz, Jg. 1941, über drei Jahrzehnte beruflich (Historiker) an München gebunden, lebt seit 2004 in Hamburg. Mitgründer (1986) und Mitabwickler (1997/98) des "Bundesverbandes Homosexualität" (BVH). Mitherausgeber des "Forum Homosexualität und Literatur". Seit 1991 Herausgeber der Reihe "Bibliothek rosa Winkel", zunächst im Verlag rosa Winkel (Berlin), seit 2001 im Verlag Männerschwarm. Mitbegründer des forum homosexualität münchen.

Ort: Sub, Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V., Müllerstr. 14

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München) auf der Videonale15, Kunstmuseum Bonn

27. Februar 2015

"Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München)", für die Philipp Gufler im Archiv des Forum Homosexualität München recherchierte, wird ab Februar im Kunstmuseum Bonn gezeigt. 

Warum das Persönliche politisch ist // Vortrag von Maria Bühner

15. Februar 2015, Beginn: 17:00

Warum das Persönliche politisch ist – Identitätskonstruktionen in queer/feministischen Personal Zines

Vortrag: Sonntag, 15. Februar 2015 um 17 Uhr

Zines sind selbst-publizierte und -produzierte, nicht-kommerzielle Hefte, die vor allem in Subkulturen wie Hardcore und Punk genutzt worden und werden. Ende der 1980er Jahre entstehen in den USA die ersten Queercore Zines, welche die Erfahrungen queerer Punks sichtbar machen. Anfang der 1990er beginnen die Riot Grrrls feministische Hefte zu schreiben. Heute gibt es eine Vielzahl queer/feministischer Zines. Der Vortrag gibt einen Einblick in diese Welt.

Dieses Schreiben in Zines ist emanzipativ und eröffnet Freiräume, gleichzeitig zeigt es die Limitierung von Identitäten durch soziale Normen auf. Welches Verständnis haben die Schreibenden von ihrer Identität, besonders in Hinblick auf Geschlecht und Begehren? Wie werden kollektive Identitäten verhandelt? Welche Funktionen hat solch autobiographisches Schreiben?

Maria Bühner hat an der Universität Leipzig und University of East London studiert. Nach ihrem Masterabschluss in Kulturwissenschaften promoviert sie an der Universität Leipzig zu Lesben in der DDR. Queer/feministische Zines waren nicht nur das Thema ihrer Abschlussarbeit, sondern sie sind auch eine ihrer Leidenschaften.

 

Lothringer13_Florida; Ein Kunstraum der Stadt München; Lothringer Straße 13 Rgb.; 81667 München

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Lothringer13_Florida und dem Forum Homosexualität München e.V.- Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur-

Diese Veranstaltung wird durch die Münchner Regenbogenstiftung gefördert.


 

Workshop // How to do a Zine // mit Maria Bühner und Meike Tischer

14. Februar 2015, Beginn: 13:00

How to do a Zine

Workshop: Samstag, 14. Februar 2015 von 13 – 18 Uhr mit Meike Tischer

Zines sind ein wunderbares Mittel, um eigenen Gedanken und Ideen einen Raum zu geben und sie gleichzeitig mit anderen zu teilen. Wir möchten gerne zusammen mit euch ein Zine und einen Beitrag für das Magazin Florida # 01 machen. Bringt gerne eigenes Bild- und Textmaterial mit, wenn ihr welches habt. Außerdem können wir gemeinsam eigene und gesammelte queer/feministischen Zines anschauen, die ihr gerne zum Workshop mitbringen könnt.

Anmeldung unter info@lothringer13florida.org

Meike Tischer ist Künstlerin und Zinemacherin aus München.

Maria Bühner hat an der Universität Leipzig und University of East London studiert. Nach ihrem Masterabschluss in Kulturwissenschaften promoviert sie an der Universität Leipzig zu Lesben in der DDR. Queer/feministische Zines waren nicht nur das Thema ihrer Abschlussarbeit, sondern sie sind auch eine ihrer Leidenschaften.

 

Lothringer13_Florida

Ein Kunstraum der Stadt München; Lothringer Straße 13 Rgb.; 81667 München

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Lothringer13_Florida und dem Forum Homosexualität München e.V.- Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur 

Diese Veranstaltung wird durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert.

      

Claudia Koppert liest aus ihrem neuen Roman

16. Januar 2015, Beginn: 18:00

Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Die neue Frauen- und Lesbenbewegung – was bewegt uns heute?“

Claudia Koppert liest aus ihrem neuen Roman  

„SISTERHOOD – eine Sehnsucht“  

Lesung und Diskussion Freitag 16.1.2015, 18:00 Uhr  

„Sehnsucht weder aufgeben noch festhalten, auch nicht gegeneinander wenden, sondern verwandeln – wie kann das gehen?“  

Erinnerungen an die Frauenbewegung der 70er/80er Jahre werden wach: Leidenschaftliche Diskussionen in Frauenzentren, fantasievolle Aktionen, das Hochgefühl:„Sisterhood is powerful!“  

In Claudia Kopperts neuem Roman erzählt Martha ihrer 15-jährigen Tochter Rosa von diesem Aufbruch. Das Frauenaktionszentrum gibt es schon lange nicht mehr und aus ihrer letzten Wohngemeinschaft ist sie vor Jahren ausgezogen. Im Strudel der Ereignisse ist plötzlich alles wieder da: die Ansprüche, Hoffnungen und auch Enttäuschungen. Dennoch ist das Erzählen darüber eine innere Befreiung, die auch Marthas Verhältnis zu ihrer Tochter entspannt.  

Claudia Koppert, lebt bei Bremen und ist als Autorin und Lektorin tätig. Über ihren ersten Roman, Allmendpfad, schrieb der STERN: „Lesen! Alles andere ist Plastik!“   Anschließend Gespräch zum Roman. Nach einer kurzen Pause findet eine moderierte Podiumsdiskussion statt.

Veranstaltungsort: Frauentherapiezentrum, Güllstr. 3, Saal 2. Stock; (Erreichbar mit U 3, U 6 Poccistr.)

Eintritt: Staffelung 10, 5, 3 Euro  

Eine Kooperation von forum homosexualität münchen, Frauentherapiezentrum und Gleichstellungsstelle für Frauen der LH München  

Gespräch mit Erich Haas

15. Januar 2015, Beginn: 18:30

Beginn: 19 Uhr, Einlass: 18:30

2014, 24 Min., OmeU

Ein Filmporträt von Philipp Gufler und Liane Klingler

Mit einer Einführung von Albert Knoll, Vorsitzender Forum Homosexualität München, und anschließender Diskussion mit Erich Haas.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum Homosexualität München statt. 

Das Filmporträt erzählt die sozialen und politischen Repressionen gegenüber Homosexuellen im Nachkriegsdeutschland anhand eines Gesprächs mit dem 95 Jährigen Erich Haas nach, der als Empfangschef in Hotels in München nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete. Am Stachus, einem damaligen schwulen „Brennpunkt“, lernte Haas 1949 seinen Freund Klaus Linde kennen, mit dem er bis zu dessen Tod 1988 zusammenlebte. Zusammen waren sie Ende der 50er die Besitzer einer kleinen „Herrenbar“ in der Nähe des Isartors, die Haas im Film das erste Mal seitdem wieder besuchte.

Ihr Leben stand im Schatten des §175, der 1872 im deutschen Kaiserreich in Kraft trat, 1935 von den Nazis verschärft wurde und auch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter gleichgeschlechtliche Liebe kriminalisierte. Haas und Linde kamen mehrmals mit dem Paragraphen in Berührung, der erst 1969 entschärft wurde.

Ein Gespräch mit Erich Haas über den § 175, die schwule Szene in den 1950er und 60er Jahren, die weiterhin ins gesellschaftlich Unsichtbare gedrängt wurde, und seine Liebe zu Klaus.

 

Lothringer13_Florida

Lothringerstraße 13, Rgb.

81667 München

info@lothringer13florida.org

Thekendienst am 29.9 ab 19 Uhr

29. September 2014, Beginn: 19:00

Das Forum Homosexualität München macht am Montag den 29. September ab 19 Uhr Thekendienst im Sub! Kommt vorbei! 

Neue Mitarbeiter im Archiv

5. September 2014

Seit 1. August arbeiten Linda, Hagen und Philipp neu als Hilfskräfte im Forum Archiv. Herzlich Willkommen und auf eine gute Zusammenarbeit! 

Teamtreffen

2. September 2014, Beginn: 19:00

forum homosexualität münchen Teamtreffen

Wir besprechen Aktuelles und planen die nächsten Veranstaltungen.

Besucher_innen herzlich willkommen!

 

Philipp Gufler: Gauweilereien | Schwules Museum* Berlin

16. August 2014, Beginn: 19:00

16. August 2014, 19.00h - 03. September 2014

Philipp Gufler: Gauweilereien

Eröffnung am 16. August um 19 Uhr mit dem Künstler 

Kurator: Michael Fürst

 

Vom 17. August bis 3. September zeigt das Schwule Museum* die Videoinstallation und das gleichnamige Künstlerbuch „Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München)“ von Philipp Gufler.

Darin gewährt der Künstler einen kaleidoskopartigen Rückblick auf die Anfänge der AIDS-Krise in München in den 1980iger Jahren. Die Videoarbeit versetzt die Betrachter_innen in einen klassischen „White Cube“, in welchem Gufler aus dem Archiv Forum Homosexualität München e.V. zusammengetragene Dokumente in chronologischer Reihenfolge präsentiert. Mit einem „Maßnahmenkatalog“ beantwortete Peter Gauweiler (ehemaliger bayerischer Staatssekretär) das Auftauchen der AIDS Seuche mit ebenso drastischen wie schockierenden Vorschlägen. Nicht etwa die Prävention der Krankheit steht im Vordergrund von Gauweilers Maßnahmenkatalog, sondern die Ausgrenzung und letztlich die Auslöschung der „Keimträger“, sprich der Sexarbeiter_innen und Homosexuellen. Diesen Ressentiments stellt Gufler die emanzipatorischen Schlachtrufe der Münchner Schwulen- und Lesbenbewegung entgegen und zeichnet somit ein oszillierendes Bild münchnerischer und zugleich deutscher Geschichte.

Zusammen mit der Videoinstallation werden neue Arbeiten von Gufler gezeigt, unter anderem Siebdrucke auf Stoff aus der Serie "Quilt", sowie in Epoxi gegossene Textcollagen mit dem Titel „August von Platen“, die speziell für diese Ausstellung entwickelt wurden.

Die Serie „Quilt“ ist eine Hommage an an AIDS verstorbene Personen. AIDS war in den 80er Jahren nicht mehr nur eine Frage der Medizin, sondern vielmehr eine der Sozialpolitik und der alltäglichen Homophobie. Im Juni 1987 wird in San Francisco das Mahnprojekt "NAMES Project AIDS Memorial Quilt" initiiert, um eine Form für eine Trauerfeier zwischen Privatheit und Öffentlichkeit zu finden und damit die Verstorbenen vor dem Vergessen zu bewahren. "Das Ausgangsmaterial der Quilts in ihren verschiedenen Stofflichkeiten und die unter ihrer Verwendung gewählte Form des Abschiednehmens folgen den Prinzipien der Wiederholung und der Serie, der Verdichtung und der Unterbrechung." (Gürsoy Dogtas)


Ein Ausgangspunkt der in Epoxi gegossenen Textcollagen wiederum bildet das Buch "Deiner Umarmung süßer Sehnsucht" von Hubert Fichte über den Schriftsteller August von Platen (1796 - 1835). Der nicht einheitliche Text, der keiner chronologischen Narration folgt, erzeugt ein Springen zwischen Zeiten und Perspektiven und ermöglicht dadurch verschiedene Bedeutungs- und Identifikationsebenen.

Philipp Gufler (*1989) lebt in München. Sein Werk erstreckt sich über verschiedenste Medien (Druckgrafiken, Performances, Videoinstallationen u.a.). Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und an der Universiteit van Amsterdam.

Alle Arbeiten Courtesy Galerie Françoise Heitsch, München.

Am 19.08. findet um 19 Uhr ein Gespräch zwischen dem Künstler und der Kunsttheoretikerin Kerstin Stakemeier statt. 

Finissage ist am 3. September von 19 bis 22 Uhr mit  DJ Problemi und Lisa Schairer.

Schwules Museum*
Lützowstraße 73
10785 Berlin

95 Jahre Schwules Leben - Erzählcafé mit Erich Haas

12. Juli 2014, Beginn: 19:00

Erich Haas ist der älteste offen schwul lebende Mann in München.

Kurz vor seinem 95. Geburtstag erzählt er aus seinem ereignisreichen und bewegeten Leben.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der CSD-Pride Week München.

Ort: forum homosexualität münchen e.v. Bayerstr. 77a Rgb III Nähe Hauptbahnhof.

Stellenausschreibungen - ab sofort

4. Juli 2014, Beginn: 00:00

Stellenausschreibungen  

1) Büro Hilfskraft ab sofort - befristet bis 31.12.2014 für 6 Std. pro Woche auf Minijob-Basis (300 Euro monatlich)    

Wir SIND... ein gemeinnütziger Verein, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München Unsere Aufgaben ... sind die Förderung von Forschung und Dokumentation homosexuellen Lebens von Frauen, Männern und anderen sexuellen Identitäten in Alltag, Kultur und Geschichte. Unter unserem Dach befindet sich auch das Aufklärungsprojekt München e.V. 

Unsere Zielgruppe... Der Verein versteht sich auch als ein Ort der Begegnung von Lesben und Schwulen, von Älteren und Jüngeren, er bietet ein Forum für eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Lebensentwürfen von Menschen verschiedener sexueller Orientierung.

Wir suchen schnellstmöglich eine Hilfskraft für unser Büro für Aufgaben innerhalb des forum münchen e.v. Ihre AufgabeN ... o   Wahrnehmung von festen Bürozeiten o   diverse Büroarbeiten o   allgemeine Mithilfe z.B. bei Veranstaltungen o   Pflege der forum - Publikationen Splitter und Lebensgeschichten  

Wir wünschen uns ... eine engagierte, offene, selbstständige, kontaktfreudige und zuverlässige Persönlichkeit. Sie sollten vertraut mit den gängigen Microsoft-Office-Programmen und mit dem Internet sein.

Wir bieten Ihnen ... eine ruhige und offene Arbeitsatmosphäre und äußerst vielseitige Aufgaben. Ihr Arbeitsplatz ist in der Bayerstraße 77a Rgb / 3. Stock (ohne Lift).

Und jetzt ... freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns melden, uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zusenden. AnsprechpartnerInnen sind: Albert Knoll oder Christine Schäfer, c/o forum münchen, Bayerstr. 77a Rgb./ III, 80335 München, info@forummuenchen.org. Weitere Informationen zu uns erfahren Sie auch unter www.forummuenchen.org.  

 

2) Archiv Hilfskräfte ab sofort - befristet bis 31.12.2014 jeweils für maximal 9 Std. pro Woche auf Minijob-Basis (mit maximal 450 Euro monatlich)    

Wir SIND... ein gemeinnütziger Verein, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München Unsere Aufgaben ... sind die Förderung von Forschung und Dokumentation homosexuellen Lebens von Frauen, Männern und anderen sexuellen Identitäten in Alltag, Kultur und Geschichte. Unter unserem Dach befindet sich auch das Aufklärungsprojekt München e.V. 

Unsere Zielgruppe... Der Verein versteht sich auch als ein Ort der Begegnung von Lesben und Schwulen, von Älteren und Jüngeren, er bietet ein Forum für eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Lebensentwürfen von Menschen verschiedener sexueller Orientierung.

Wir suchen schnellstmöglich Hilfskräfte für unser Archiv für Aufgaben innerhalb des forum münchen e.v. Ihre AufgabeN ... o   Mithilfe bei der Organisation des Archivs und der Bibliothek o   Recherche und Einholen von Materialien o   fachgerechtes Einlagern und Verzeichnen von Archivalien o   Entwicklung der Kontakte zu Sammlungsgebern o   Betreuung von Nutzern des Archivs o   Mithilfe bei der digitalen Erschließung der Bibliothek und Zeitschriftensammlung o   Forschungsaufgaben  

Wir wünschen uns ... engagierte, offene, selbstständige, kontaktfreudige und zuverlässige Persönlichkeiten. Sie sollten vertraut mit den gängigen Microsoft-Office-Programmen und mit dem Internet sein.

Wir bieten Ihnen ... eine ruhige und offene Arbeitsatmosphäre und äußerst vielseitige Aufgaben. Ihr Arbeitsplatz ist in der Bayerstraße 77a Rgb / 3. Stock (ohne Lift).

Und jetzt ... freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns melden, uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zusenden. AnsprechpartnerInnen sind: Albert Knoll oder Christine Schäfer, c/o forum münchen, Bayerstr. 77a Rgb./ III, 80335 München, info@forummuenchen.org. Weitere Informationen zu uns erfahren Sie auch unter www.forummuenchen.org.  

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30. Juni 2014

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Wir sind in der aktuellen Leo - Juni 2014 S. 18

1. Juni 2014

Forum im LEO 

Jubiläumsfeier

13. April 2014, Beginn: 18:00

15 Jahre forum homosexualität münchen e.v.                                                  

Im April 1999 wurde das Forum gegründet, das damals noch Forum Homosexualität und Geschichte München hieß. Seither haben wir uns zu einem soliden und viel beachteten Verein in der Münchner lesbisch-schwulen Szene entwickelt, der zahlreiche Publikationen hervorgebracht, Veranstaltungen durchgeführt und so viele Dokumente, Bücher, Videos und Fotos gesammelt hat, dass eine räumliche Erweiterung vor wenigen Monaten nötig war.

Ohne die aktive Mitarbeit vieler Begeisterter und die Unterstützung von euch allen wäre das alles nicht möglich gewesen. Zusammen mit euch möchten wir deshalb 15 Jahre Vereinsgeschichte feiern.  Wir präsentieren 15 Jahre Kulturarbeit von und mit Lesben und Schwulen und auch Transgendern aus München, Bayern und ganz Deutschland. Wir zeigen einen Querschnitt aus unserer Arbeit und präsentieren Highlights zum Sehen und Hören und führen das Neueste aus der Sammlung vor.

Debütantenausstellung Philipp Gufler 8.-13. April an der ADBK

8. bis 13. April 2014
Beginn: 19:00

Im Rahmen der Debütantenausstellung 2014 der Akademie der bildenden Künste München zeigt Philipp Gufler seine Videoinstallation „Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München)“.


Bestehend aus drei Teilen - einer Videoinstallation, einem Siebdruck der die Autoren der abgefilmten Objekte nennt sowie einem im HAMMANN & VONMIER Verlag veröffentlichten Begleitmagazin - gewährt der Künstler mit seinem Werk einen kaleidoskopartigen Rückblick auf die Anfänge der AIDS-Krise in München in den 1980iger Jahren. Die Videoarbeit versetzt den Betrachter in einen klassischen „White Cube“, in welchem Gufler aus dem Archiv Forum Homosexualität München e.V. zusammengetragene Dokumente in chronologischer Reihenfolge präsentiert und sie durch aktuelle Arbeiten befreundeter Künstler ergänzt. Dabei scheint es bemerkenswert, dass die Ausstellung nur für den Moment der Filmaufnahmen konzipiert wurde und somit lediglich im virtuellen Raum existiert. Man kann dieses Spiel des Künstlers mit verschiedenen Repräsentationsebenen durchaus als Problematisierung im Umgang mit Homosexualität und Geschichte verstehen. Die Plakate, Kunstwerke, Zeitungs- sowie Fernsehausschnitte, die zum Teil auch in dem Begleitmagazin zu finden sind, werden von der Kamera in einer fließenden Bewegung erfasst und offenbaren eine Diskussion über Sexualität, Liebe, Moral und Tod wie wir sie auch heutzutage fast unverändert in den Medien erleben (z.B. Bildungsplandebatte). Der infame Peter Gauweiler (ehemaliger bayerisches Staatssekretär) wie auch der damalige Kultusminister Bayerns Hans Zehetmair beantworten das Auftauchen der AIDS Seuche mit ebenso drastischen wie schockierenden Vorschlägen. Nicht etwa die Prävention der Krankheit steht im Vordergrund von Gauweilers Maßnahmenkatalog sowie Zehetmairs Rhetorik, sondern die Ausgrenzung und letztlich die Auslöschung des „Keimträgers“, sprich des Homosexuellen. Diesen homophoben Ressentiments stellt Gufler die emanzipatorischen Schlachtrufe der Münchner Schwulen- und Lesbenbewegung entgegen und zeichnet somit ein oszillierendes Bild münchnerischer und zugleich deutscher Geschichte.

Beteiligte: Maximiliane Baumgartner, Adrian Djukic, Gürsoy Dogtas, Florian Gass, Albert Knoll, Dr.med. Hans Jäger, Stephan Janitzky, Richard John Jones, Simon Leahy, Stefanie Hammann, Maria von Mier, Mirja Reuter, Lisa Schairer, Barbara Spiller und Guido Vael.
Text: Nicholas Maniu

 

Ort:

Eröffnung: 8.04.2014 - 19 Uhr

Ausstellung 09.04.-13.04.2014 15-20 Uhr

im Altbau der Akademie im Raum 02.62,

Akademiestraße 2

80799 München

 

 

Teamtreffen

11. März 2014, Beginn: 19:00

Unser montaliches Teamtreffen findet am 11.03. um 19 Uhr in unseren Räumen, Bayerstr. 77a Rgb III, statt.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Schwuler Rosenmontagsball

3. März 2014, Beginn: 20:00

Dieses Jahr unter dem Motto "Wir haben die Qual der Wahl" mit der Wahl des besten Kostüms des Abends. Oberangertheater.

Einlaß ab 19:30 Uhr Beginn: 20:00 Uhr Eintritt 18€ / 12€ inkl. Garderobe.

Vorverkauf im Spexter, Oberangertheater und Sub. Veranstalter: Rosa Liste e.V.

 

 

 

 

 

Lesung mit Harry Raymon

16. Februar 2014, Beginn: 16:00

Harry Raymon, dessen Leben in der Ausstellung "lesbisch jüdisch schwul“ (26.1.-15.3. 2014, Zentrum Weissenburg, Stuttgart) porträtiert wird, ist Schauspieler, Synchronsprecher, Regisseur und Autor. Der heute 88-jährige emigrierte 1938 in die USA, kam jedoch nach dem Krieg nach Europa zurück und lebt heute in München. In Stuttgart gründete er 1951 ein Pantomimentheater, mit dem er vier Jahre lang in Europa herumreiste.

Das Buch: Bennie Goldbach, ein deutscher Jude, entflieht mit seinen Eltern den Nazis. Sie bauen sich in Amerika eine neue Existenz auf. Verständnis dafür, dass er wegen einer Theatergruppe in das Land der Täter zurückkehrt, kann er bei ihnen nicht erwarten. Die überraschende Liebe zu einem jungen Mann führt ihn zu der Entscheidung, hier zu bleiben.

Das Buch ist direkt bei der Veranstaltung, über den Buchhandel oder direkt über uns, den Verein forum homosexualität münchen e.v. zu beziehen.

Ort: Weissenburg Schwul/Lesbisches Zentrum Stuttgart Weißenburgstr. 28a, 70180 Stuttgart

forum homosexualität münchen e.V.

Bayerstr. 77a RGB III
D- 80335 München

info@forummuenchen.org
Telefon: 089 /23 26 97 94

Öffnungszeiten Büro:
Di 15-18 Uhr, Do 10-14 Uhr
und nach Vereinbarung

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Letzte Änderung: 15.10.2018 (FHM)