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Klaus Nomi: Von einem, der auszog, Grenzen zu sprengen

24. November 2019, Beginn: 19:30

„Der wohl schrillste Sänger, den das Allgäu jemals hervorbrachte“
(Zitat Klaus Schmidt, Allgäuer Zeitung)

„Mein Gott, so möchtest du auch mal singen“, denkt Klaus Sperber (1944-1983), als er, noch ein Kind, eine Opernsängerin im Radio hört. Er verehrt Maria Callas – aber auch Elvis Presley. Gegen alle Widerstände entwickelt Sperber seine Falsettstimme weiter, pfeift auf Grenzen musikalischer Genres und mischt als Klaus Nomi Opernarien mit Pop und New Wave. Seine exzentrischen Bühneninszenierungen und sein unglaublicher Stimmumfang erregen im New York der frühen 1980er-Jahre großes Aufsehen.
Dass dieser Ausnahmekünstler 1944 in Immenstadt im Allgäu geboren wurde, will die Immenstädter Autorin Barbara Frey zunächst kaum glauben. Aber: Es stimmt! Die Biografin folgt in ihrer Lesung den Spuren des Sängers, der in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden wäre, durch Zeit und Raum bis zu seinem letzten großen Auftritt in München, wo Nomi bereits stark geschwächt noch einmal den „Cold Song“ von Henry Purcell singt.

Ort: Sub e.V., Müllerstraße 14, 80469 München
Termin: Sonntag, 24.11.2019, 19:30 Uhr
Eintritt: 7,- € / ermäßigt 5,- €

Kooperationsveranstaltung von Sub e.V. und forum homosexualität münchen e.V.

 

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Letzte Änderung: 06.06.2019 (FHM)