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URL:https://forummuenchen.org/veranstaltungen/ausstellung-ueber-karl-heinr
 ich-ulrichs-urning-urningin-language-and-desire-since-1864/
SUMMARY:Ausstellung über Karl Heinrich Ulrichs: Urning &amp\; Urningin. La
 nguage and Desire since 1864
DESCRIPTION:Liebe und Begehren zwischen Menschen gleichen Geschlechts gibt 
 es seit jeher. Jahrhundertelang gab es keine Sprache\, um diese Begehren z
 u benennen – außer in medizinischen und juristischen Begriffen\, die si
 e als Krankheit oder Verbrechen definierten. Dies begann sich dank Karl He
 inrich Ulrichs (1825–1895) zu ändern\, einem deutschen Juristen\, der a
 ls erster gleichgeschlechtliches Begehren als Identitätskategorie beschri
 eb. Ulrichs forschte intensiv zu dem\, was er als „Uranismus” bezeichn
 ete\, baute ein Netzwerk von Wissenschaftlern auf und argumentierte\, dass
  queeres Verlangen als etwas Angeborenes und nicht als kriminell anerkannt
  werden sollte. Mit seinem eigenen Vokabular artikulierte er queere Identi
 tät lange bevor Begriffe wie homosexuell\, schwul oder queer existierten.
 \n\nUlrichs’ Vermächtnis bildet den Ausgangspunkt für die Ausstellung 
 „Urning &amp\; Urningin. Language and Desire 1864” im Kunstraum Nest i
 n Den Haag. Der Titel bezieht sich auf Ulrichs’ positive Beschreibung f
 ür sich selbst und andere mit queerem Begehren: Urning und Urningin. Er v
 erwendete diese Begriffe erstmals öffentlich in seiner zwischen 1864 bis 
 1880 veröffentlichten Schriftenreihe „Forschungen über das Räthsel de
 r mannmännlichen Liebe”. In dieser Ausstellung untersucht Gastkurator 
 Philipp Gufler die Grenzen der Sprache – damals wie heute – beim Ausdr
 uck von Begehren und ruft zu intersektionaler Solidarität auf.\n\nNeben O
 riginaldokumenten und Briefen von Ulrichs\, die einen Einblick in seine Ze
 it und den Einfluss seines Denkens geben\, wurden neun zeitgenössische K
 ünstler*innen eingeladen: Sharan Bala\, CAConrad\, Philipp Gufler\, Eli H
 ill\, KRIWET\, Cosy Pièro\, Rory Pilgrim\, Sophie Serber und Louwrien Wij
 ers. In ihren Arbeiten reflektieren sie über Themen wie (Geschlechts-)Ide
 ntität\, Sprache und queeres Begehren. Anlässlich des 200. Geburtstags v
 on Ulrichs verbindet diese Ausstellung Vergangenheit und Gegenwart und zei
 gt\, wie der Austausch zwischen den Generationen sowohl hoffnungsvoll als 
 auch transformativ sein kann.\n\nIn der Ausstellung werden auch Materialie
 n aus dem Forum Queeres Archiv München gezeigt\, das seit seiner Gründun
 g an Karl Heinrich Ulrichs’ Bedeutung erinnert. Begleitend zur Ausstellu
 ng erscheint eine Publikation mit einem Pamphlet von Karl Heinrich Ulrichs
 \, Bildmaterial der Künstler*innen sowie neu in Auftrag gegebenen Texten 
 von Gürsoy Doğtaş\, Hendrik Folkerts und Simon(e) van Saarloos.
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