In Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Erinnerungsarbeit im Bereich der schwul-lesbischen Geschichte hat die Stadt München Albert Knoll mit der Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Gold ausgezeichnet.
Bürgermeister Josef Schmid überreichte Knoll die Medaille jetzt im Rathaus.
„Mit Ihrem herausragenden ehrenamtlichen Engagement in der Erinnerungsarbeit, insbesondere für die Zeit des Nationalsozialismus, sowie in der Gleichstellungspolitik haben Sie sich um die LGBTI-Community verdient gemacht“, würdigte Schmid bei der Verleihung der Medaille Knolls jahrzehntelangen Einsatz.
Bereits Ende der 1970-er Jahre engagierte Knoll sich in der Schwulenbewegung. Er war im ersten Schwulenzentrum, der „Schwulen Teestube“, aktiv. Seit 1997 ist der Historiker als Archivar an der KZ-Gedenkstätte Dachau tätig. Neben seiner täglichen Archivarbeit hat er dort die Geschichten schwuler und lesbischer Opfer des NS-Regimes erforscht und seine Ergebnisse immer wieder in Veröffentlichungen publik gemacht.
15.11.2017
Wir freuen uns sehr und sagen immer wieder Danke, Albert für Dein langjähriges Engagement und Erinnern.
