In der biografischen Reihe „Lebensgeschichten“ geben wir autobiografische Texte und Zeitzeug*inneninterviews mit LGBTIQ*-Menschen heraus.
Kirsten Nilsson: Vom Hitlerjungen zur Domina. Ein transsexuelles Leben im 20. Jahrhundert

Kirsten Nilsson wurde 1931 als Karl Erick Böttcher in einem beschaulichen Dorf in der Mark Brandenburg geboren. 1964 unterzog sich Kirsten als einer der ersten Transsexuellen in Deutschland einer riskanten geschlechtsangleichenden Operation in Marokko und setzte erfolgreich eine Vornamensänderung durch. Kirsten trat als Tänzerin und Sex-Star in den Erotik-Theatern von St. Pauli auf, besaß eigene Bars und Strip-Lokale, arbeitete auf dem Strich …
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Christine Schäfer: Zwischen Nachkriegsfrust und Aufbruchslust. Lesbisches Leben
in München in den 1950er bis 1970er Jahren. Sieben Biografien

Warum, fragte ich mich, leben auch heute noch so viele von uns, gerade ältere Lesben, versteckt – trotz Frauen- und Lesbenbewegung? Immerhin ging und gehe ich davon aus, dass die Lesbenbewegung ein anderes, neues Selbstverständnis erkämpft hatte.
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Erich Haas: „… eines Freundes Freund zu sein …“

„…eines Freundes Freund zu sein….“, das Schiller-Zitat ist Wahlspruch und Lebensinhalt des ältesten schwulen Zeitzeugen in München, Erich Haas. Er kam in den 40er Jahren aus Siebenbürgen nach München und baute sich hier als Hotelmanager eine Existenz auf. Stars wie Prinzessin Soraya, Ingrid Bergmann oder Theo Lingen konnten sich auf seine Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit verlassen.
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Harry Raymon: Einmal Exil und zurück. Autobiographischer Roman

Bennie Goldbach, ein deutscher Jude, entflieht mit seinen Eltern den Nazis. Sie bauen sich in Amerika eine neue Existenz auf. Verständnis dafür, dass er wegen einer Theatergruppe in das Land der Täter zurückkehrt, kann er bei ihnen nicht erwarten. Die Liebe, in ihrer Art eine völlige Überraschung, entscheidet für sein Hierbleiben — die Liebe zu einem jungen Mann.
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