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Um die Wende zum 20. Jahrhundert gehörte Paul Hoecker zu den prägendsten Persönlichkeiten der Münchner Kunstszene, doch sein Leben und Werk gerieten lange in Vergessenheit. Als Maler, Akademieprofessor und Mitbegründer der Münchner Secession wirkte er in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen, in der traditionelle Bildsprachen auf experimentelle Ideen der Moderne trafen und die Kunst neu definierten. Sein Leben wurde 1898 durch einen Skandal erschüttert: Gerüchte um ein Marienbild, bei dem ein männlicher Sexarbeiter als Modell gedient haben soll, zwangen Hoecker zum Rücktritt von seiner Professur.
Am Forum Queeres Archiv München erforscht eine Forschungsgruppe seit 2019 sein Leben und Werk. Diese Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung Imitationen von Paul von Philipp Gufler in der Galerie BQ in Berlin. Darin tritt Gufler in einen Dialog mit dem Maler Paul Hoecker, dessen Leben und Werk lange marginalisiert wurden und dessen umfangreiches OEuvre bis heute nicht vollständig erschlossen ist.
Mit Texten von Karin Althaus, Gerhard Becker, Vera Christoph, Stefan Gruhne, Philipp Gufler, Birgit Jooss, Yuliia Kizyma, Nicholas Maniu, Christina Spachtholz, Arnisa Zeqo (Deutsch/Englisch)
Stefan Gruhne, Philipp Gufler, Nicholas Maniu, Christina Spachtholz (Hrsg.): Splitter 19: Spuren von Paul | Traces of Paul
Veröffentlicht vom Forum Queeres Archiv München e.V. und BQ, Berlin,
112 Seiten, München/Berlin 2026, ISBN: 978-3-935227-28-5, 14 s&w Abbildungen, 61 Farbabbildungen
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