Lesung Biographie John Olday
Klaus Sators Biographie von John Olday ist soeben in der Bibliothek rosa Winkel (Band 85) erschienen.
John Olday (1905 – 1977) war Anarchist und Künstler. Er widmete sein ganzes Leben den Idealen eines antikapitalistischen, staatsfreien Gemeinwesens. Während des Nationalsozialismus flieht er nach England; von dort lädt ihn ein Freund nach Australien ein, wo er die große Liebe seines Lebens kennenlernt. Nach dem Krieg avanciert er zum ersten liebevollen Karikaturisten schwulen Lebens, dessen Arbeiten international veröffentlicht werden.
Klaus Sator hat, auf der Grundlage zweier autobiografischer Texte sowie des endlich aufgetauchten Nachlasses Oldays das Bild eines Menschen gezeichnet, dessen große Ziele immer wieder an der Wirklichkeit scheitern und der doch niemals den Mut verliert, nach seinen Idealen zu leben.
Er wird einige ausgewählte Passagen lesen. Danach steht er für Gespräche zur Verfügung.
Datum: 11.05 2026 Uhrzeit: 18:30 Ort: Sub – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum, Müllerstraße 14, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenBuchpräsentation des Splitter 19: Spuren von Paul | Traces of Paul
Buchpräsentation Spuren von Paul | Traces of Paul, veröffentlicht vom Forum Queeres Archiv München e.V. und BQ, Berlin
Philipp Gufler im Gespräch mit Stefan Gruhne, Nicholas Maniu und Christina Spachtholz (Forschungsgruppe Paul Hoecker) anlässlich der Ausstellung Imitationen von Paul.
Stefan Gruhne, Philipp Gufler, Nicholas Maniu, Christina Spachtholz (Hrsg.), „Splitter 19: Spuren von Paul | Traces of Paul“, Forum Queeres Archiv München e.V. und BQ, Berlin, mit Texten von Karin Althaus, Gerhard Becker, Vera Christoph, Stefan Gruhne, Philipp Gufler, Birgit Jooss, Yuliia Kizyma, Nicholas Maniu, Christina Spachtholz, Arnisa Zeqo (Deutsch/Englisch), 112 Seiten, 14 s&w Abbildungen, 61 Farbabbildungen
Datum: 02.05 2026 Uhrzeit: 3:00 - 4:00 Ort: BQ, Weydingerstrasse 10, Berlin
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenImitationen von Paul
Eröffnung am Freitag, 1. Mai 2026 von 18:00 – 21:00
Nur die wenigsten Biografien hinterlassen ein geschlossenes Archiv. Die meisten existieren vor allem als Spur – in Bildern, in Beziehungen, in dem, was wiederholt, zitiert oder verschwiegen wird. Das Werk von Philipp Gufler setzt genau an diesen Leerstellen an und integriert Fragmente von Geschichte(n) in seine künstlerische Praxis. Für die Ausstellung Imitationen von Paul tritt er in einen Dialog mit dem Maler Paul Hoecker (1854–1910), dessen Leben und Werk lange marginalisiert wurden und dessen umfangreiches Œuvre bis heute nicht vollständig katalogisiert ist. Hoecker’s Karriere fand 1898 ein abruptes Ende, nachdem seine Homosexualität öffentlich zu werden drohte.
In Imitationen von Paul nimmt Gufler Hoeckers vielschichtige Biografie zum Ausgangspunkt für einen Akt künstlerischer Identifikation. Die gezeigten Stoff- und Keramikarbeiten untersuchen, wie sich aus fragmentarischen, archivalischen Spuren neue Formen, Bilder und Erzählungen entwickeln lassen. Imitation erscheint hier jedoch nicht als bloße Nachahmung, sondern – in Anlehnung an die Kunstform des Drag – als Praxis der Aneignung, Überspitzung und Transformation: als ein produktives Verfahren, das Nähe herstellt, Differenz anerkennt und im Wiederholen etwas Eigenständiges hervorbringt.
Der Erzählung gegenüber, die Abgeschlossenheit behauptet, begreifen Guflers Arbeiten Geschichte als offenes Gefüge, das durch künstlerische Bezugnahme weitergeschrieben und verschoben werden kann. In der bewussten Wiederaufnahme von Motiven, Haltungen und Gesten entsteht eine neue Setzung. Während die Stoffarbeit Imitationen von Paul allen bislang bekannten Arbeiten Hoeckers in Form textiler, halbtransparenter Siebdrucke eine beinahe geisterhafte Präsenz im Galerieraum verleiht, beschreitet Gufler mit der Keramikserie Sexualästhetiken einen neuen Weg. Hier treffen Bilder aus und über Hoeckers Leben auf kunst- und sozialhistorische Bildzitate, die den umfangreichen Bildsammlungen aus dem Umfeld des Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld entnommen sind. Die zitierten Motive kreisen um Lust und Sexualität und reichen von prähistorischen Höhlendarstellungen über mittelalterliche und neuzeitliche Kunst bis hin zu Fotografien des frühen 20. Jahrhunderts. So kombiniert Gufler Hoeckers Gemälde Ave Maria unter anderem mit einem Holzschnitt, der die Folter von Menschen zeigt, deren teils lustvoller Gesichtsausdruck jedoch weniger an Leiden als vielmehr an den Marquis de Sade erinnert. Diese Arbeiten lösen sich von einer biografischen Lesart im engeren Sinne. Sie funktionieren assoziativ.
Sowohl den Stoff- als auch den Keramikarbeiten ist dabei eine ausgeprägte Körperlichkeit eigen: Die Stoffarbeit zeigt Hoeckers bisher bekanntes Œuvre und verleiht den Motiven trotz ihrer materiellen Leichtigkeit eine unleugbare Präsenz, wobei der weiße Stoff alle Motive versammelt, die der Forschung bisher bekannt sind, während der schwarze Stoff jene Motive zeigt, die heute als verschollen oder zerstört gelten oder deren aktuelle Besitzer*innen die Forschungsgruppe Paul Hoecker bisher nicht ausfindig machen konnte. Von jedem Gemälde fertigte Gufler in physisch anspruchsvollen Arbeitsschritten Siebdrucke im Originalmaßstab an. Auch in den Keramikarbeiten nutzt er die Siebdrucktechnik und schichtet die Motive zwischen den einzelnen Brennvorgängen übereinander, die schließlich von der stark glänzenden Glasur teilweise wieder verdeckt werden. Dieses bewusste Spiel mit Ver- und Enthüllung erhält durch die Verwendung von Stempeln eine zusätzliche räumliche Dimension und macht die Arbeiten zu Reliefs. In ihrer ausgeprägten Materialität bilden die Keramikarbeiten eine spannungsvolle Ergänzung zur immateriell wirkenden Stoffarbeit.
Als Gründungsmitglied der Forschungsgruppe Paul Hoecker ist Gufler selbst an der kollektiven Recherche zu Hoeckers Leben und Werk beteiligt. Diese gemeinschaftliche Wissensproduktion bildet einen wesentlichen Hintergrund der Ausstellung und wird exemplarisch durch eine Zusammenstellung relevanter Archivalien im letzten Ausstellungsraum präsentiert. Die gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse übersetzt Gufler schließlich in seine eigenständige künstlerische Perspektive. Die Ausstellung entfaltet sich so im Spannungsfeld von kollektiver Wissensproduktion, individueller Autor*innenschaft und der kritischen Reflexion einer lange marginalisierten Künstlerbiografie.
Begleitend zur Ausstellung erscheint die Publikation Spuren von Paul / Traces of Paul (Splitter 19, Forum Queeres Archiv München in Zusammenarbeit mit BQ, Berlin), die Ausstellung und Forschung als performative Kollektivarbeit verbindet. In der Vielstimmigkeit von Texten und Bildern erscheint Paul Hoecker als Teil eines offenen Prozesses fortlaufender historischer und künstlerischer Neubefragung.
Text: Nicholas Maniu und Christina Spachtholz
Datum: 01.05 2026 - 04.07 2026 Uhrzeit: Ganztägig Ort: BQ, Weydingerstrasse 10, Berlin
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenVergangene Veranstaltungen
Lesung Corinne Rufli
“Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert”
Geschichten von lesbischen Frauen über siebzig.
In Zusammenarbeit mit Stadtbibliothek München und Münchenstift.
Datum: 25.10 2021 Uhrzeit: 10:00 - 11:00 Ort: Münchenstift Haus an der Rümannstraße, Rümannstraße 60, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenGedenken an die homosexuellen Opfer des NS-Regimes
Nach einem Jahr Pause gedenkt die queere Community am 20. Oktober um 19 Uhr wieder allen queeren Opfern des NS-Regimes am Bodendenkmal an der Ecke Oberanger/Dultstraße. Dazu laden seit 2009 das Forum Queeres Archiv München und @rosalistemuenchen ein. In das Gedenken sind auch die nach 1945 wegen des Paragrafen 175 Verurteilten eingeschlossen. Der 20.10.1934 ist das Datum der ersten von den Nationalsozialisten durchgeführten Großrazzia gegen queere Menschen, wie etwa im Homosexuellenlokal Schwarzfischer an dessen Stelle heute das Bodendenkmal zu finden ist. Nach einer kurzen Ansprache wollen wir mit Kerzen auf einer Gedenkdemo zum SUB in der Müllerstraße ziehen. Jede*r ist herzlich Willkommen!
Bitte beachtet während der Veranstaltung die derzeit gültigen Abstandsregeln von 1,50 m.
Datum: 20.10 2021 Uhrzeit: 19:00 - 20:00 Ort: Bodendenkmal, Oberanger/Ecke Dultstraße München, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenQueer his*her*their*-stories –Führung mit Philipp Gufler
Ab Herbst 2021 wird das Forum Queeres Archiv München e.V. „Archive in Residence“ in der Archiv Galerie des Haus der Kunst und zahlreiche Dokumente aus der lesbischen, schwulen, bi*, trans* und inter* Alltagskultur vergangener Jahrzehnte präsentieren. Schon jetzt sind Teile der Postersammlung des Forums in der Gruppenausstellung „Sweat“ zu sehen – Zeugnisse eines aktiven politischen und kulturellen Engagements für gesellschaftliche Akzeptanz und Sichtbarkeit.
Die Plakate bilden die Basis von Philipp Guflers Installation „I Wanna Give You Devotion“ (2017 –) und sind Ausgangspunkt der Reihe „Queer his*her*their*-stories“, die sich auf die Spuren queerer Geschichte in München begibt. Die Rundgänge verbinden beide Ausstellungen im Haus der Kunst und führen gelegentlich in den öffentlichen Raum und andere Institutionen.
Zum Auftakt der Reihe erläutert der Künstler Philipp Gufler, aktives Mitglied des Forums seit 2013, seine Installation, für die er befreundete Künstler*innen und Kollektive eingeladen hat, die Postersammlung zu befragen, zu ergänzen und zu aktualisieren. Diese Weiterschreibungen werden zusammen mit historischen Postern gezeigt, wodurch ein dichtes Geflecht aus aktuellem und historischem Material entsteht. Gufler erzählt die Geschichten, die sich hinter den Dokumenten verbergen, und gibt Einblick in seine künstlerische Recherche.
Fortsetzung der Reihe im Oktober
Datum: 29.08 2021 Uhrzeit: 14:00 - 15:00 Ort: Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenThemenrundgang Homosexuelle Häftlinge im KZ Dachau
Mit einem Rundgang im Museum sowie über das Gedenkstättengelände wird die die Geschichte der Verfolgung Homosexueller während des Nationalsozialismus vermittelt.
Referent: Albert Knoll
Kosten: 4,00 €
Infos und Anmeldung
Datum: 08.08 2021 Uhrzeit: 14:00 - 16:30 Ort: KZ-Gedenkstätte Dachau, Alte Römerstraße 75, Dachau
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenErinnerungszeichen zum Gedenken an Dr. Karl Josef Weigang
Datum: 03.08 2021 Uhrzeit: 15:00 - 16:00 Ort: Gedonstraße 10, Gedonstraße 10 , München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenOnlinepräsenation des neuen Forum-Splitters
Weitere Informationen und Anmeldung: Projection on the Crisis
Datum: 22.07 2021 Uhrzeit: 20:00 - 21:30 Ort: , ,
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klicken“Sweat” im Haus der Kunst München
Die Gruppenausstellung “Sweat” ist das Ergebnis von zwei Jahren intensiver Recherche. Sie widmet sich dem Phänomen von Körpern, die gemeinsam agieren und ihre Gegenwart gestalten. Der Schweißausbruch angesichts gewaltsamer Versuche, den menschlichen Körper zu kontrollieren, steht für eine künstlerische Strategie des Widerstands.
Philipp Gufler zeigt die Installation “I Wanna Give You Devotion” und seine neue Videoarbeit “Lana Kaiser”. Im Zentrum von “I Wanna Give You Devotion” steht die Postersammlung des Forum. Für die Installation hat Gufler weitere Künstler*innen und Kollektive eingeladen, die Postersammlung zu befragen, zu erweitern und zu aktualisieren.
Abbildung: Philipp Gufler: Lana Kaiser, 2020, Videoinstallation, 12 min., HD, Sound, Courtesy the artist and BQ, Berlin
Datum: 11.06 2021 - 27.02 2022 Uhrzeit: Ganztägig Ort: Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenVortrag über Christa Reinig
Das Forum Queeres Archiv Münche e.V. lädt ein zu einem Vortrag von Ariane Rüdiger
über die 2008 verstorbene Münchner Schriftstellerin Christa Reinig.
Ariane beleuchtet Christa Reinigs Leben, Werk, Bezug zu München incl. Erwähnung des
Staßen-Umbenennungsprojektes. Der Vortrag wird online per Zoom-Meeting abgehalten.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl!
Wir bitten um Anmeldung unter info@forummuenchen.org
Datum: 18.02 2021 Uhrzeit: 18:30 - 19:15 Ort: , ,
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klicken100. Jahrestag des Überfalls auf Magnus Hirschfeld
Vor 100 Jahren, am 4. Oktober 1920, wurde der Berliner Sanitätsrat Magnus Hirschfeld (1868–1935) in München brutal von Rechtsradikalen niedergeschlagen. Er überlebte den Anschlag nur knapp. Hirschfeld war der renommierteste Sexualwissenschaftler seiner Zeit, gründete den ersten Homosexuellenverband der Welt und wurde nicht müde, Aufklärungsarbeit zu leisten, damit das Parlament den §175, das Verbot auch einvernehmlicher sexueller Handlungen zwischen Männern, abschaffen möge. Zum 100. Jahrestag wird das Forum Queeres Archiv München am 4. Oktober gemeinsam mit dem Münchner NS-Dokumentationszentrum eine Zoom-Veranstaltung mit mehreren Referenten organisieren. Link zum Zoom-Webinar (Kenncode: Kenncode: 990653)
Im Lauf des Oktober wird das Forum eine Dokumentation veröffentlichen, die die Hintergründe des Anschlags thematisiert und die publizistischen Wellen aufzeigt, die der Überfall auf Magnus Hirschfeld bis nach London und New York auslöste, aber auch nach der Aktualität des Ereignisses fragt.
Datum: 04.10 2020 Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenStadt- und Archivführungen
Situationsbedingt wird das Forum bis Ende des Jahres Stadt- und Archivführungen nur auf Anfrage hin durchführen.
An Führungen Interessierte können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.
per Mail: info@forummuenchen.org / per Tel: 089/23269794
Datum: 09.09 2020 - 20.12 2020 Uhrzeit: 0:00 Ort: , ,
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenFührung (2) durchs Archiv des Forum Queeres Archiv München
Über 3.350 Bücher, mehr als 200 Zeitschriftentitel, außerdem Poster, Flyer, DVDs, T-Shirts, Buttons und, und, und … das Archiv des forum hat viel zu bieten! Im Rahmen der PrideWeek führen wir durch unsere Räume, stellen die gesammelten Materialien aus dem queeren Leben der letzten Jahrzehnte vor und freuen uns über interessante Gespräche.
Achtung: Begrenzte Teilnehmer*innenzahl – pro Führung können nur 5 Personen teilnehmen!
Bitte um vorherige Anmeldung unter: info@forummuenchen.org oder 089/23269794
Datum: 07.07 2020 Uhrzeit: 18:00 - 19:00 Ort: Forum Queeres Archiv München e.V., Bayerstr. 77a RGB III (leider nicht barrierefrei), 80335 München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenFührung (1) durchs Archiv des Forum Queeres Archiv München
Über 3.350 Bücher, mehr als 200 Zeitschriftentitel, außerdem Poster, Flyer, DVDs, T-Shirts, Buttons und, und, und … das Archiv des forum hat viel zu bieten! Im Rahmen der PrideWeek führen wir durch unsere Räume, stellen die gesammelten Materialien aus dem queeren Leben der letzten Jahrzehnte vor und freuen uns über interessante Gespräche.
Achtung: Begrenzte Teilnehmer*innenzahl – pro Führung können nur 5 Personen teilnehmen!
Bitte um vorherige Anmeldung unter: info@forummuenchen.org oder 089/23269794
Datum: 07.07 2020 Uhrzeit: 17:00 - 18:00 Ort: Forum Queeres Archiv München e.V., Bayerstr. 77a RGB III (leider nicht barrierefrei), 80335 München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenVERSCHOBEN: Ein Stadtspaziergang – Geschichte der Lesben und Schwulen in München
Der ThemenGeschichtsPfad „Geschichte der Lesben und Schwulen in München“ führt durch manchmal bunte, manchmal düstere Epochen des Münchner Stadtlebens. Der Stadtspaziergang wird vom Forum Queeres Archiv München e.V. – Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur – geführt, er bringt die Teilnehmenden an Orte zwischen Altstadt und Isarvorstadt, an denen schwullesbisches Leben damals und heute greifbar wird.
Eintritt frei | Anmeldung erforderlich bei der Münchner Regenbogenstiftung
Datum: 30.04 2020 Uhrzeit: 17:00 - 19:00 Ort: Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz, Am Glockenbach, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenTag der Archive 2020
Das Forum beteiligt sich mit einer Führung durch die gesammelten Bestände aus der Münchner LGBTI*-Geschichte, mit über 3.350 Bücher, mehr als 200 Zeitschriftentitel, außerdem Poster, Flyer, DVDs, T-Shirts, Buttons und, und, und …
Wir freuen uns auf regen Besuch und interessante Gespräche.
Das Forum hat am 7. März von 13:00 – 16:00 Uhr geöffnet.
Die Archivführung findet von 14:00 – ca. 15:00 Uhr statt.
Datum: 07.03 2020 Uhrzeit: 13:00 - 16:00 Ort: Forum Queeres Archiv München e.V., Bayerstr. 77a RGB III (leider nicht barrierefrei), 80335 München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenKlaus Nomi: Von einem, der auszog, Grenzen zu sprengen
(Zitat Klaus Schmidt, Allgäuer Zeitung)
„Mein Gott, so möchtest du auch mal singen“, denkt Klaus Sperber (1944-1983), als er, noch ein Kind, eine Opernsängerin im Radio hört. Er verehrt Maria Callas – aber auch Elvis Presley. Gegen alle Widerstände entwickelt Sperber seine Falsettstimme weiter, pfeift auf Grenzen musikalischer Genres und mischt als Klaus Nomi Opernarien mit Pop und New Wave. Seine exzentrischen Bühneninszenierungen und sein unglaublicher Stimmumfang erregen im New York der frühen 1980er-Jahre großes Aufsehen.
Dass dieser Ausnahmekünstler 1944 in Immenstadt im Allgäu geboren wurde, will die Immenstädter Autorin Barbara Frey zunächst kaum glauben. Aber: Es stimmt! Die Biografin folgt in ihrer Lesung den Spuren des Sängers, der in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden wäre, durch Zeit und Raum bis zu seinem letzten großen Auftritt in München, wo Nomi bereits stark geschwächt noch einmal den „Cold Song“ von Henry Purcell singt.
Eintritt: 7,- € / ermäßigt 5,- €
Kooperationsveranstaltung von Sub e.V. und Forum Queeres Archiv München e.V.
Datum: 24.11 2019 Uhrzeit: 19:30 - 21:30 Ort: Sub – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum, Müllerstraße 14, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenBestAgers – Markt der Möglichkeiten: Mini-Messe für ältere Menschen aus der LGBTI*Q-Community
Markt der Möglichkeiten
Information und Austausch über Angebote der Community für Menschen 50+.
Zahlreiche Vereine und Institutionen stellen sich und ihre Angebote vor.
Entertainment
Sängerin Maria Meschenka mit dem Chor Trans* & Friends
Kaffee und Kuchen
Kostenlos für alle Besucher*innen und Teilnehmer*innen.
Eine Veranstaltung von rosa Alter.
Datum: 19.11 2019 Uhrzeit: 14:00 - 19:00 Ort: Studio der Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71, Rgb., München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenVom Hitlerjungen zur Domina. Ein transsexuelles Leben im 20. Jahrhundert
Vom 11.10.19 – 31.10.2019 findet die 2. QueerART, anlässlich “n2025” und “50Jahre Pride Bewegung” unter dem Motto „Zukunft – Gestern, Heute, Morgen“ statt.
Freitag, 25.10.2019, 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr, Raum: Bibliothek:
Lesung und Filmvorführung
Die Herausgeberin Linda Strehl liest aus dem Buch „Vom Hitlerjungen zur Domina. Ein transsexuelles Leben im 20. Jahrhundert“, von Kirsten Nilsson. Sie präsentiert Stationen aus Kirstens bewegtem Leben. Eine Filmcollage des Künstlers Philipp Gufler setzt sich mit Kirstens Biografie auseinander.
Datum: 25.10 2019 Uhrzeit: 19:30 - 21:30 Ort: südpunkt, Pillenreuther Str. 147, Nürnberg
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenLesung des Forums auf der 2. QueerART Nürnberg
Am Freitag, 13.10.2019, 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr, Raum: Bibliothek:
Intergenerationale Lesung und Austausch zu lesbischem Leben in München und anderswo.
Im Buch „Zwischen Nachkriegsfrust und Aufbruchslust“ von Christine Schäfer schildern sieben Lesben der Jahrgänge 1930 bis 1941 ihr Leben in der Nachkriegszeit und während der Frauen- und Lesbenbewegung in München bzw. in der damaligen BRD. Eine jüngere Lesbe und eine der interviewten Lesben lesen Auszüge aus den Biografien und diskutieren mit Zeitzeuginnen und Publikum.
Mit Gebärdensprachdolmetscherinnen, Induktionsschleife
Datum: 25.10 2019 Uhrzeit: 19:30 - 21:30 Ort: südpunkt, Pillenreuther Str. 147, Nürnberg
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenLorenza Böttner: ein Gespräch mit Irene Böttner und Viktor Neumann
Die Künstlerin Lorenza Böttner arbeitete interdisziplinär: In ihren Selbstporträts, Fotografien, Zeichnungen, Installationen und Performances „widersetzt sie sich den Prozessen der Entsubjektivierung und Entsexualisierung, dem Wegsperren und Unsichtbarmachen von funktional andersartigen und Transgenderkörpern“ (aus dem Ankündigungstext des Württembergischen Kunstvereins). Nachdem eine kleine Auswahl von Lorenza Böttners Arbeiten auf der documenta 14 gezeigt wurde, organisierte der Philosoph Paul B. Preciado in Zusammenarbeit mit Viktor Neumann eine erste umfassende Retrospektive ihrer Werke, die 2018 in Barcelona und 2019 in Stuttgart zu sehen war. Böttners künstlerische Arbeit ist eng mit ihrer Biografie verwoben. Lorenza Böttner wurde 1956 als Ernst Lorenz Böttner in Chile geboren. Mit acht Jahren erlitt sie einen schweren Unfall, durch den sie beide Arme verlor. Daraufhin zog sie mit ihrer deutschsprachigen Mutter nach Deutschland und wurde zusammen mit contergangeschädigten Kindern eingeschult. Nach ihrem Studium an der Gesamthochschule (heute Kunsthochschule) Kassel lebte sie in Barcelona, New York und in München, wo noch heute ihre Mutter Irene wohnt. 1994 starb Lorenza Böttner an einer HIV-bedingten Krankheit.
Nach einer Einführung in Böttners Arbeit durch den Kunsthistoriker Viktor Neumann findet ein Gespräch über die Künstlerin und ihr Leben in München statt. Das Gespräch wird geführt von Irene Böttner, Viktor Neumann und dem Künstler Philipp Gufler (forum homosexualität münchen e.V.).
Eintritt frei
Abbildung: Lorenza Böttner, Ohne Titel (undatiert), Pastellkreide auf Papier, 137 x 170 cm;
Datum: 02.10 2019 Uhrzeit: 19:00 - 22:00 Ort: lothringer13_florida, Lothringer Str. 13, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenGedenkveranstaltung für Max Ursprung
In der Dreimühlenstr. 28, dem ehemaligen Wohnort von Max Ursprung, findet während der Pride Week die Gedenkveranstaltung statt, mit Übergabe einer Erinnerungstafel.
Die Festreden werden von Stadtrat Thomas Niederbühl, Albert Knoll vom forum homosexualität münchen e.V. und Stefan Dickas gehalten. Teilnehmen werden auch Vertreter*innen der Hausgemeinschaft Dreimühlenstr. 28 und Andreas Klose vom Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt.
Datum: 12.07 2019 Uhrzeit: 17:00 Ort: Dreimühlenstraße 28, Dreimühlenstraße 28, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenPrideWeek – Stadtführung
Der Stadtspaziergang führt durch die manchmal bunten, manchmal düsteren Epochen des homosexuellen Münchner Stadtlebens. Er macht zwischen Altstadt und Isarvorstadt schwullesbisches Leben damals und heute greifbar.
Dauer ca. 2 Stunden.
Bitte um vorherige Anmeldung unter: info@forummuenchen.org oder 089/23269794
Datum: 10.07 2019 Uhrzeit: 15:00 - 17:00 Ort: Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz, Am Glockenbach, München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenPrideWeek – Archivführung
Im Rahmen der PrideWeek 2019 führen wir durch unsere Räume, stellen die gesammelten Materialien aus dem schwulen und lesbischen Leben der letzten Jahrzehnte vor und freuen uns über interessante Gespräche. Bitte um vorherige Anmeldung unter: info@forummuenchen.org oder 089/23269794
Datum: 09.07 2019 - 13.07 2019 Uhrzeit: 18:00 - 20:00 Ort: Forum Queeres Archiv München e.V., Bayerstr. 77a RGB III (leider nicht barrierefrei), 80335 München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenFührung im NS-Dokumentationszentrum München: Verfolgungsgeschichte von Lesben und Schwulen
Die Münchner Regenbogen-Stiftung bietet zusammen mit dem Forum Homosexualität München e.V. – Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur – Führungen im NS-Dokumentationszentrum an. Der Schwerpunkt der Führungen liegt auf der Verfolgungsgeschichte der Lesben und Schwulen im Nationalsozialismus.
Anmeldung erforderlich auf muenchner-regenbogen-stiftung.de
Eintritt: frei
Datum: 23.03 2019 Uhrzeit: 14:00 - 16:00 Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenKünstlergespräch “I Wanna Give You Devotion”
„Jäcki möchte kein Eindringling im Archiv sein.
– Alles nachfühlen, nicht nur recherchieren.
– Kann ich so lange bleiben, bis ich alles durchlebt habe?“
Aus: Philipp Gufler: Indirekte Berührung, BQ Berlin 2017
Philipp Gufler wird bei I Wanna Give You Devotion aus seinem Künstlerbuch Indirekte Berührung (2017) lesen; in einem Gespräch mit Léon Kruijswijk (Curatorial Fellow der KW) liefert er zudem einen vertiefenden Einblick in seine künstlerische Recherche.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit BQ, Berlin statt. Am 28. Februar um 20 Uhr wird der Film Projektion auf die Krise (Gauweilereien in München) von Philipp Gufler parallel zur bereits laufenden Einzelausstellung King Louis II im Projektraum von BQ (QBBQ’s) in der Rosa-Luxemburg-Straße 15 präsentiert. Die Ausstellung läuft bis zum 16. März 2019.
Das Künstlerbuch I Wanna Give You Devotion / Splitter 14 entstand parallel zur gleichnamigen Installation von Philipp Gufler in München 2017. Dafür hat Gufler 29 Künstler*innen und Kollektive eingeladen, die Postersammlung von Forum Queeres Archiv München e.V. zu befragen, zu erweitern und zu aktualisieren. Diese neuen Poster wurden gemeinsam mit historischen Postern der Sammlung präsentiert, wodurch ein dichtes Geflecht aus aktuellem und historischem Material entstanden ist. Das Künstlerbuch ist auf über den Verein zu beziehen.
Bild: Quilt #05 (Wolfgang M. Faust), Siebdruck auf Stoff, 2014, Berlin, Courtesy BQ
Datum: 14.02 2019 Uhrzeit: 21:00 - 23:00 Ort: Pogo Bar KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, Berlin
Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klickenKann denn Liebe Sünde sein? Ein Künstlerporträt über Bruno Balz
Erzähler: Lutz Bembenneck und Gaby dos Santos – Am Piano Thomas Erich Killinger
Mit einer Einführung und einem anschließenden Publikumsgespräch von Albert Knoll, Vorstand des Forum Queeres Archiv München und Archivar in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Dieses Künstlerportrait über Bruno Balz, dem Verfasser berühmter UFA-Hits wie “Davon geht die Welt nicht unter”, “Waldermar” oder “Sing, Nachtigall, sing!”, wird am Mittwoch, den 7. November, um 19.30 Uhr in der Pasinger Fabrik gezeigt, erstmals mit Chansonnier Albrecht von Weech. Dass er als Mann jene Songs interpretiert, mit denen einst Zarah Leander ihre größten Erfolge feierte, entspricht dem Konzept dieses “Historicals” von Gaby dos Santos, die die Lieder von Bruno Balz dessen Lebenssituation im Dritten Reich und in der Nachkriegszeit gegenüber stellt. Gemeinsam mit Schauspieler Lutz Bembenneck lässt sie die wechselvolle Vita des Textdichters Revue passieren, der als Schwuler verfolgt und zugleich als Verfasser von Durchhalte-Songs instrumentalisiert wurde. Kombiniert mit Projektionen zeitgeschichtlicher Bildcollagen sowie O-Tönen des Künstlers Jürgen Draeger, dem letzten Lebensgefärten von Bruno Balz, entfaltet sich ein kaum bekanntes Kapitel deutscher Kulturgeschichte.
Eintritt: € 18,-/€ 14,-
Mehr Informationen gibt es hier
Produktion: Gaby dos Santos im Artist Studio
Historische Beratung: Albert Knoll – Forum Queeres Archiv München und Archivar in der KZ–Gedenkstätte Dachau
Produziert mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München
Datum: 07.11 2018 Uhrzeit: 19:30 - 21:30 Ort: Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1, München
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